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Dienstag, 12. Juli 2016

Endlich wieder Haarseife - ein gehäkelter Schnuffeltuchhund und Alle Vögel sind schon da oder "Meine Güte, wie die Zeit verfliegt".

Langweilig ist mir nie!!!
Das merke ich immer wieder und war nun ganz erstaunt, dass ich die beiden Seifen, die ich heute vorstelle, schon am 16.6.2016 gesiedet hatte.
Ich habe mich auch ans Creme rühren gewagt. Aber diese Werke sind nun nicht so berauschend, dass ich sie hier unbedingt vorstellen will. Außerdem Creme in der Dose sieht eben aus wie Creme in der Dose. Wie sie sich anfühlt, lässt sich hier schlecht darstellen.


Meine Tomaten, die ich dieses Jahr wieder aus Samen angezogen habe, fangen an zu tragen, Tomatillos und zwei milde Chilisorten haben es auch vom Samen zur Pflanze geschafft, sowie verschiedene Gurken, Zucchinis und Kürbisse. Mein altes Gemüsebeet ist durch Zeitmangel verwildert, aber die Insekten danken es mir. Also alles halb so wild. Fotos gibt davon auch erst mal keine.

Ich konnte ja eine ganze Zeit meine heißgeliebte Haarseife nicht mehr verwenden. Ich hab sie nicht mehr vertragen, bin wieder auf Shampoo umgestiegen, war damit aber auch nicht wirklich zufrieden. Mein Kopfhaut war trotz mildem Naturshampoo immer irgendwie krabbelig. Und eines Tages, ich hatte fast meine gesamten Haarseifenbestände bis auf 2 Stücke verschenkt, hab ich es einfach wieder probiert. Und meine Freude war groß, als ich keine Beschwerden nach der Haarwäsche mit einem alten Stück Kaffeeseife und anschließender sauren Rinse mit selbst produziertem Kombucha bekam.

Darum habe ich eine Neuauflage meiner Lady Godiva gesiedet.
Da ich nicht mehr alle ätherischen Öle vorrätig hatte, wurde die Mischung etwas abgewandelt.

Lavendel, Geranium, Teebaumöl, Sternanis, Ylang ylang, Rosenholz und Palmarosa durften sich hier austoben.

Mein Versuch der Seife eine schöne und trotzdem natürliche Optik durch einen Topfswirl mit grüner und gelber Tonerde zu verleihen, ist aber nicht geglückt.
Das hätte ich mir sparen können. Sieht jetzt eher wie dreckig aus. Aber egal, Hauptsache die Haare lieben sie.




Für meine Enkeline wurde ein Schnuffeltuch mit Knistereffekt gewünscht. Herausgekommen ist dieser kleine Geselle.



Zu guter Letzt noch eine Seife, die eigentlich keine Namen hatte. Es sollte ein Drop Swirl werden, aber funktioniert hat es nicht. Der Leim war wieder mal schon zu fest. Gott sei dank, gibt es ja Stempel. Die kleinen Vögel sind doch allerliebst und nun heißt sie "Alle Vögel sind schon da"


Rezept: 10 % Überfettung

20,0 % Palmöl
19,1 % Kokosöl
18,2 % Reiskeimöl
14,5 % Mandelöl
18,2 % Avocadoöl
4,5 % Rizinussöl
5,5 % Stearin
Auf 550 g Gesamtfettmasse 15 g Salz und 20 g Zucker im destillierten Wasser aufgelöst, 4 Teelöffel Babypuder in die Ölmischung.
Farbe WEP Hedgerow und Lemoncurd und Dragcolor gelb
Duftmischung aus Parfümöl Mango und Äther. Öl Limette dest.




Ach ja, eines hätte ich ja fast vergessen. Zur Geburt habe ich unserer kleinen Enkeline auch noch ein Pony gehäkelt. Es hört auf den Namen "Bronte". Ein gutes Foto habe ich davon nicht gemacht, weil es sozusagen noch "brühwarm" verschenkt wurde.


Nun habt ihr wieder einen kleinen Einblick, was ich so treibe. Ein nächstes Seifchen habe ich schon im Kopf. Mal sehen, wann ich dazu komme.

Montag, 19. Dezember 2011

Mein Zeitvertreib im öffentlichen Nahverkehr

Weil mir in den letzten Wochen sehr wenig Zeit für die "Seiferei", meinen Blog und den netten Austausch in den Foren  blieb, kam es mir entgegen, dass ich meine alte Liebe wiedergetroffen hatte. Den Häkelhaken! Er konnte mich seit meinem erneuten Aufleben des Häkelfiebers überall begleiten, wenn meine Hände nicht anderweitig im Einsatz waren. Dadurch sind auch durch die perfekte Sitzplatzwahl in der Straßenbahn weitere Armstulpen entstanden. Es war recht lustig zu erleben, wie interessant meine Häkelei auf die Mitfahrer in der Straßenbahn und auch in der U-Bahn wirkte. Ich wurde fast immer beobachtet. Eine Frau, sie saß mir gegenüber und ihr wurde die Sicht auf mich versperrt, als sich jemand zwischen uns hinstellte, schaute in einer sehr unbequemen Haltung, halb auf dem Schoss des Nachbarn hängend, um den Mann herum, nur damit sie mir weiter zusehen konnte.

Nicht alle bisher fertiggestellten Exemplare sind auf dem Foto, da sie schon ein neues Zuhause gefunden haben. Ich hoffe sie wärmen die Trägerinnen gut. Einige werden mich bald verlassen und es sind auch noch welche in Arbeit.

Ein kleines Etui mit Häkelblümchen ist für mein Handy auch noch nebenbei entstanden.

Montag, 24. Oktober 2011

Der Herbst kann kommen

Eine alte Leidenschaft wurde wieder erweckt, als ich auf einem kleinen Mittelaltermarkt die wunderbare Wolle entdeckte. Sie wurde mit Färberwau (Reseda) und nochmal drüber mit Indigo gefärbt.
Ich hatte ganz vergessen, wie entspannend das Häkeln ist.