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Sonntag, 14. November 2021

Urter og melk - Kräuter und Milch

Ich bin euch noch eine Urlaubsseife schuldig. Die habe ich noch in Stangvik am 1.9.21 gesiedet.

Ausformen konnte ich sie erst am 3.9.21. Sie war relativ weich. 

Die letzten Kräuter (Scharfgarbe, Frauenmantelblüten und Johanniskrautblätter) und Kulturmelk wurden für eine natürliche Norwegenseife verarbeitet.

Sie sollte eigentlich nicht gelen, hat sie innen aber scheinbar doch.




Rezept:
40,8 % Flott Matfett (Shea, Kokos, Raps)
40,8 % Olivenöl (aus dem norwegischen Supermarkt)
10,2 % Sonnenblumenöl h.o.
8,2 % Sojaöl

8 % LU, Lauge aus Stangvikfjordwasser (Wassermenge um die Hälfte reduziert und die andere Hälfte als  Kulturmelk dem angedickten Seifenleim dazu gegeben) 

ohne weitere Farbe

PÖ Mischung aus Lavandin grosso, jap. Heilminze, Limette, abgerundet mit 2 Tropfen Patchouli u. Sternanis ein paar Tropfen (3,5 %  auf GFM)


Freitag, 6. September 2019

Om høsten ved fjorden - Im Herbst am Fjord

Mein zweites Urlaubsseifchen ist fertig.

Keine reine Naturseife, da mit PÖ und Pigmenten. Aber mit den Farben der Eberesche, welche hier im Moment überall ihre Beeren leuchten lässt.



Nach dem fast gleichen Rezept, wie schon die Setra.

Rezept: UL 8 % Gesamtfettmasse 540 g

44,4 % Olivenöl
55,6 % Flott Matfett (Shea, Kokos und Raps)

Lauge aus Stangvikfjordwasser und Kulturmelk
Pigmente: Appel (WEP), Hedgerow (WEP), Caput Mortuum (WEP), Brilliant Orange (WEP), Lime (Umu), Clementine Pop (Umu), Sunset Dazzler (Umu)

Duftmischung aus Parfümöl Mandarine Shock und Lebkuchen

Interessant war zu beobachten, wie unterschiedlich die beiden Seifenleime zu verarbeiten waren. Die Setra wollte kaum andicken, bei der Herbstseife ging es wieder recht flott, so dass ich mich beeilen musste, die unterschiedlichen Farben in die Form zu bekommen.





Hiermit verabschiede ich mich wieder aus Norwegen. Denn morgen geht's wieder Richtung Heimat.
Schön war es hier und ich werde wiederkommen.

Freitag, 22. Juni 2018

15-Kräuterblütenseife zur Sommersonnenwende in Norwegen am 21.Juni 2018

Mittsommer in Norwegen und es wird wirklich nicht dunkel.

Zu diesem besonderen Tag habe ich am Abend vor Mittsommer das 15-Kräuterblütenseifchen gesiedet, um sie zur Sommersonnenwende schneiden zu können.
Die Blüten dafür habe ich auf einer Wiese in Stangvik gesammelt und frisch verarbeitet.


Es ist diesmal kein reines Naturseifchen, wie ich sie sonst in Norwegen siede. Ich wollte diesmal auch etwas Farbe mit einarbeiten. Außerdem sollte auch die Kaolincreme ala Dandelion ausprobiert werden. Wer im Seifentreff angemeldet ist, findet hier Infos darüber.
Und schon lange wollte ich mal wieder eine Seife mit Lavendel-Patchouli-Duft. Also mehrere Wünsche in einer Seife vereint.

Ich habe es mir auch diesmal einfach gemacht und 60 % Olivenöl (das gute helle aus dem norwegischem Supermarkt) und 40 % Flott Matfett mit 8 % LU verarbeitet. Laugenflüssigkeit ist das gute Wasser aus dem Stangvikfjord.


Hier sind die feinen von Hand verlesenen Blüten und Kräuter
Frauenmantel, Steinklee, Königskerze, Johanniskraut, Tomentil (Blutwurzblüten und Wurzel), Rote Lichtnelke (rotes Leimkraut), schmalblättriges Weidenröschen, Rotklee, Baldrianblüten, Scharfgarbenblüten, Braunelle, Wiesenstorchschnabel, Mädesüß, Labkraut, Spitzwegerich (Blätter)


und hier alle Seifenstücke vereint. Man glaubt auch kaum, dass ich alle Seifenfotos zwischen 23.17 Uhr und 23.30 Uhr aufgenommen habe. Die Helligkeit ist für mich immer wieder faszinierend. Es wird zwar noch etwas dunkler, aber nicht vollständig.



Weil ich 1000 g Fett verarbeitet habe, aber zu meiner kleinen Form nur noch ein paar Einzelformen dabei hatte, musste auch noch kurzfristig (während die Formen schon befüllt waren) eine Milchpackung mit Einfrosttüte als Seifenform herhalten. Darin habe ich einen Topfswirl improvisiert. Die Stücke sind rustikal und dazu passte die Kordel.



Hier die Stücke aus meiner Hauptform



Die Leuchtturmform mit dem lavendelfarbenem Leim befüllt.



Eine Camee mit dem naturfarbenem Leim (wobei da natürlich die Kaolincreme mit drin ist und er somit nicht wirklich naturfarben ist)



Und wieder habe ich noch ein paar Zutaten für zukünftige Seifen eingesammelt. Aber wahrscheinlich werden diese erst wieder verarbeitet, wenn ich wieder zu Hause bin.