Montag, 4. November 2013

Die Schöne und das Biest oder.....

Weiße Weihnacht und Zartes Weihnachtsschäfchen

Ich habe mich entschlossen die nächsten Weihnachtseifen gemeinsam vorzustellen.
Die erste ist genau so geworden, wie ich sie mir vorgestellt habe. Die andere eigentlich auch, nur die Farbe leider überhaupt nicht, wenn man in diesem Fall überhaupt von Farbe sprechen kann. Ich finde es schon erstaunlich, wie nur eine Komponente den gewünschten Erfolg schmälern kann.

Nun mache ich es kurz, seht selbst.

Weiße Weihnacht 

(vom 26.10.2013)

25er Rezept mit hellem Olivenöl, Kokos, Palm und Raps, 8 % Überfettung, PÖ An Afternoon in the Garden und ein paar Tropfen ÄÖ Minze



Zartes Weihnachtsschäfchen

Das zweite Seifchen tut mir richtig leid. Es ist ein lecker duftendes zartes graues Schäfchen. Auch nach dem 25er Rezept wie die erste, aber die Lauge mit reduziertem Wasser angerührt, dafür sind auf 750 g Gesamtfettmasse 50 g Schafquark in 60 g Schafmilch cremig gerührt und dann dem angedickten Seifenleim hinzugegeben.
Die Duftmischung 36g (4,8 %) aus PÖ Wild Violett 13,5g; ÄÖ Lavandin 16,5g; PÖ Honey Wash 5,9g und 11 Tropfen ÄÖ Patchouli sind so lecker geworden.
Die Überfettung ist etwas höher als 8%, da ich den Fettgehalt der Milch und des Quarks nicht einberechnet habe.

Ich habe sie gestern abend gesiedet, sie ließ sich heute morgen super schneiden, sogar die Einzelförmchen, die ich noch für 3 Stunden bei 50 Grad in den Ofen geschoben hatte, kamen ohne Zucken aus der Form. Probegewaschen habe ich sie auch schon. Wunderbar cremiger Schaum. Die Hände superzart.
Aber diese Farbe, och nee. Ich will sie nicht einschmelzen. Weil alles andere passt.

Darum gibt von dem häßlichen kleinen Entchen Schäfchen ein Foto, so wie die Kamera es sieht (entspricht aber leider nicht der Realität) und ein nachbearbeitetes Foto, das etwa der Realität entspricht, aber leider auch nicht wirklich. Die Farbe sieht eher aus wie Fensterkitt. Für diese Wahnsinnsfarbe habe ich das flüssige Indigo von Gracefruit und Tio eingesetzt. Wahrscheinlich zu sparsam.

Ich habe bisher auch nur die etwas zu schmale Anschnittscheibe gestempelt, die hatte auch noch ein kleines Luftloch (jetzt steckt eine Zuckerperle drin). So optimal ging es noch nicht, daher warte ich mit dem Stempeln der anderen Stücke noch ein wenig. Wenn sich dann wider Erwarten noch eine Schönheit entpuppt, könnte ich mit einem neuen Foto noch nachlegen (Glaube es aber nicht).




Sonntag, 3. November 2013

Bald nun ist Weihnachtszeit? Och ne, noch nicht.

Aber ein wenig Vorarbeit muss ja schon sein. Damit die Seifchen auch gut gereift an die Lieben verschenkt werden können.
So richtig kann ich mich diese Jahr nicht entscheiden. Einleger, Aufleger, Ausstecher, Stempel, Farbe, lieber schlicht oder doch bunt und schrill.
Darum gibt es wohl Verschiedene. Vorbereitet habe ich weiße undbeduftete Minifiguren und unter etwas widrigen Umständen ausgestochene Schneekristallsterne.

In dieser Seife wurden die kleinen Lebkuchenmännchen verwendet.
Es ist das einfache aber immer wieder ausgewogene 25er Rezept (Raps, Kokos, Olive, Palm)ohne Zusätze.
Da ich zu geizig bin, mir für die wenigen Seifen, die auf diese Art entstehen, einen Dividor anzuschaffen, habe ich einen Pappkarton zweckentfremdet und mit Klebeband ausgekleidet. Eine Silikonstrukturmatte unten eingelegt, gibt der ungefärbten, mit dem PÖ Zimtäpfelchen bedufteten Rückseite der Seife ein schönes Muster.
Die obere Schicht wurde nicht beduftet, weil dieses PÖ die Seife verfärbt.
Allerdings muss ich sagen, es reichte auch völlig aus, nur den unteren Teil zu beduften. Ich habe nicht mal meine sonst üblichen 4 % verwendet (ok. viel weniger auch nicht, es waren 3,722 %)Jedenfalls riecht es in der gesamten Wohnung nach weihnachtlichen Marzipan-Zimt-Apfel. Für mich schon fast (auf jeden Fall) zuviel.
Überfettet wurde sie mit 8 %. Ich finde dies ist ein guter Mittelwert, welches ein angenehmes Waschgefühl vermittelt.

Da ich auch noch immer wieder versuche die Fotokünste mit meiner kleinen "Normalokamera für Doofe" zu vervollkommnen, habe ich mir im Gewächshaus einen Fototisch eingerichtet. Dort konnte ich heute bei Regenwetter das Tageslicht ausnutzen und rumprobieren.
Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich die Seifen erscheinen, nur durch die Auswahl des Hintergrundes.


Schön finde ich auch die vergrößerte Ansicht des Swirls.


Hier ist noch ein Foto des gesamten Blocks nach dem Ausformen aus dem Pappkarton.
Ich konnte ihn ein paar Tage später, er war schon gut angetrocknet, dank meines Gögas, der mir eine extra Hochkant-Schneidelade gebaut hat, sehr gut mit einem Draht schneiden.

Samstag, 2. November 2013

Durchgeknallt, vom 29.10.2013

............und überhaupt nicht weihnachtlich.

Irgendwie sind sie mit mir durchgegangen.
Die schwarze med. Buchenholzkohle und das Grüne Cutipp geben schon einen ziemlich krassen Kontrast her. Etwas Tio in den dritten Farbleim wirken auch nicht beruhigend. Es gibt aber auch noch ungefärbten Leim als 4. Farbe.
Rezept:
208 g (32 %) Rapsöl
208 g (32 %) Kokosöl
208 g (32 %) Olivenöl hell
26 g (4 %) Stearinkerze
In 218 g dest. Wasser wurden 65 g Zucker (10 % auf die Gesamtfettmasse) und
16 g Salz (2,5 % auf die Gesamtfettmasse) eingerührt.

Es sollte auch ein Test werden, ob sich die 4 % Stearinkerze anders als die 4 % Stearinsäure, die ich für mein Steppenzebra verwendet habe, verhalten.

Ich konnte im Leimverhalten keinen großen Unterschied zwischen Sterarinsäure und Stearin(Kerze) feststellen.

Beduftet wurde sie mit dem PÖ "Osmanthus.

Die Bilder vom Topping gab dieses krasse "Durchgeknallt" Gefühl.



Allerdings hat sich das geschnittene Seifchen als viel zahmer erwiesen.


Freitag, 25. Oktober 2013

Steppenzebra

inspiriert durch die wunderbaren Seifen von Dandelion habe auch ich mit der Zebrazucht angefangen.
Ich habe mich an das empfohlene Rezept gehalten.

208 g (32 %) Rapsöl
208 g (32 %) Kokosöl
208 g (32 %) Olivenöl hell
26 g (4 %) Stearinsäure
In 218 g dest. Wasser wurden 65 g  Zucker (10 % auf die Gesamtfettmasse) und 
16 g Salz (2,5 % auf die Gesamtfettmasse) eingerührt.
Eigentlich sollten es  5 % Salz sein, dort habe ich aber weniger verwendet (da fehlte mir der Mut, da ich wusste, dass ich nicht so lange wach bleiben würde, um die Seife dann noch rechtzeitig schneiden zu können). Erst als sich Salz und Zucker aufgelöst hatten, habe ich das NaOH für 8 % Überfettung in die Lösung gerührt und abkühlen lassen.
4 % Parfümöl Black Soaps best Baby
Farben nur fürs Zebra, schwarz aus med. Buchenholzkohle, weiß Titandioxid
Und wenn man sich nun an die Anleitung hält, kühl arbeitet, sich mutig mit dem Löffel durch die False Trace rührt, dann nun kurz den Pürrierstab bis zum dünnen Suppenstadium benutzt, dann wird der Mut belohnt und man hat wunderbar gießfähigen Seifenleim, mit dem man in Ruhe Zebras züchten kann.


Allerdings habe ich vor lauter Begeisterung vergessen etwas Leim fürs Topping aufzuheben. Deshalb ist es sehr zart ausgefallen. Es wurde nur aus den Restetropfen, die noch in den Farbleimbechern waren aufgetropft und mit einem Schaschlikstäbchen zart verswirlt.


Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Danke an Dandelion.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Caedes und Blutblümchen

sind Seifen die ihrem Namen alle Ehre machen werden.

Halloweenseifen, die bestimmt ein Blutbad und Gemetzel im Waschbecken hinterlassen, aber das war mir beim Mischen der Farbe egal. Ich wollte es so Blutrot wie möglich. Und da ich als Rot nur das Rosenrot von Dragoncolor hatte, wurde kurzerhand noch mit oranger Lebensmittelfarbe aus dem Asia-Laden nachgeholfen.

So, nun aber nach und nach.
Rezept:
70 % Olivenöl
26 % Kokosöl
4 % Rizinussöl
180 g dest. Wasser, 70 g Sojacreme
Überfettung 10 %
Duft: ganz untypisch für eine Halloweenseife: PÖ Kaffee
Farben:
Für den roten Leim (ca. 250 g Fettmasse) aus 2 Löffelenden Rosenrot von Dragoncolor und 1 Löffelende Lebensmittelfarbe orange ( in 20 g von der Sojacreme eingerührt)
Für den eigentlich schwarzen Leim (ca. 500 g Fettmasse) fast 25 ml Gracefruit flüssig Black, es wurde aber kein Schwarz, wie gleich zu sehen ist. Das Schwarz habe ich so aus dem Fläschchen dem Leim zu gegeben.
Gelphase erwünscht und auch bekommen. Leider hat sie mir aber das Topping platt geschmolzen und die schräg aufgelegten Teile flacher gelegt.

Ich muss an dieser Stelle wieder einmal zugeben, dass ich keine tolle Fotografin bin. Mit einer kleinen Kamera für "Doofe" habe ich versucht das Beste aus meinem Modell rauszuholen.  Allerdings ist es mit dem Ding so schwer die richtigen Farben einzufangen. Ich bin also immer wieder raus in den Garten, knips, wieder rein an PC, Schiete, so sieht sie in echt nicht aus, wieder raus, andere Stelle, knips, wieder rein, an PC, auch nicht richtig, wieder raus, oh das Licht ist jetzt anders, knips, wieder rein, an PC, ne, das ist es auch nicht.....................u.s.w. Gefühlte 2000000 Fotos geschossen und immer noch nicht zufrieden. Irgenwas stimmt immer nicht. Entweder ist die Fläche dann richtig aber die weißen Teile sind dann überbelichtet. Oder Oben siehts gut aus, dafür sind die Schnittflächen wieder völlig farbunecht.

Deshalb kann ich bei dem jetzt folgenden Foto sagen: Hier stimmen die Farben in etwa, aber leider sind die Totenköpfchen dafür viel zu hell.  Und wie man unschwer erkennen kann. Schwarz ist das nicht. Sollte es zwar laut Plan werden, aber so ein leicht grünliches Leichengrau ist für eine Halloweenseife doch auch nicht zu verachten. Also traurig bin ich deswegen nicht. Und ein Test war es auch, dieses Schwarz brauche ich nicht mehr nachzukaufen. Da muss eine andere Lösung her.


Beim nächsten Bild sind die Farben auch fast richtig, und die Totenköpfchen sind viel besser zu erkennen.


Diese Bilder wurden bei Sonnenschein eingefangen. Da ist der untere Teil zu grünlich. Ansonsten gefallen sie mir.




Da ich den Leim großzügig bemessen hatte, konnte ich aus den Resten noch ein "Blutblümchen" werkeln.
Hier sind die Farben auch richtig.


Ein "Blutblümchen" im Sonnenschein. Leider auch hier zu grünstichig.


Die Caedes und das Blutblümchen werden zwar zu Halloween noch nicht angewaschen, aber sie dürfen dann auf jeden Fall schon als Deko im Badezimmer ihren Auftritt genießen.

Ich werde jetzt in meine Kisten kramen und auch die Halloweendeko schon rausholen. Lange ist es ja nicht mehr hin.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Lady Godiva, die zweite Auflage mit klitzekleinen Änderungen vom 6.10.13

Haarseife möchte ich nie wieder missen. Ich bin so froh, dass ich den Versuch gewagt habe. Glück hatte ich dabei auch noch. Das Rezept meiner Lady Godiva von Januar 2013 passte wunderbar zu meinen Haaren.
Mein Kopfhaut freut sich, dass der ganze chemische Kram (mal abgesehen von ca. alle 3 bis 4 Wochen eine Schaumtönung "Feuermohn", leider auch sehr chemisch, aber die vertrage ich), nicht mehr auf sie aufgetragen wird. Ich habe keine klätschigen oder fettigen Haare, sondern locker luftige, leicht glänzende "Nichtlocken".
Als Spülung verwende ich nur noch nicht zu dünn  frisch aufgebrühten und abgekühlten Brennnesseltee. Solange noch welche frisch im Garten sind, von dort, später dann die selbst gesammelten und getrockneten Pflänzchen.

Nun denkt man ja immer, was gut ist, könnte ja noch besser werden. Also dachte ich mir, etwas mehr Zitronensäure, ich hatte gelesen, bis zu 15 % könnten verwendet werden, könnte noch weiter gegen unser hartes Wasser ankämpfen. Weil es für eine ausgeglichene Fettproduktion der Kopfhaut sorgt, habe ich der bewährten  ÄÖ-Mischung noch ein 1 g ätherisches Öl Ylang-Ylang hinzugefügt. Dafür habe ich den Perubalsam, der ja das letzte Mal schon nicht richtig löslich war und am Boden des ÄÖ-Behälters hängen blieb, weggelassen.

Außerdem habe ich dem Brennnesseltee für die Lauge  noch ein paar Salbeiblätter hinzugegeben.

Was im Nachhinein beim letzten Mal schon sehr interessant für mich war, war die Einberechnung der Zitronensäure. Da es sich ja bei ihr um kein Fett handelt, sie aber auch NaOH verbraucht, wollte ich sie nicht im Seifenrechner ins Gesamtrezept mit einbeziehen, um keine verfälschte Überfettung zu erhalten.
Denn der Naturseifenrechner, zieht ja alle ausgewählten Bestandteile zusammen und in der nebenstehenden Laugentabelle, wählt man dann die Überfettungsstufe aus. Nur es bleibt ja eben kein Fett übrig. Wenn ich Zitronensäure "4 % überfette", sie würde ja trotzdem das NaOH  für 0 % verbrauchen, weil sie ja auch vor den Fetten in die Lauge gerührt wird und somit den Rest vom NaOH nehmen würde, welches eigentlich für die Fette vorgesehen war. Somit wären die Fette dann etwas höher als 4 % überfettet.
Also kurze Rede, "gar kein Sinn", ich habe sie jedenfalls extra berechnet, aber es sind trotzdem 14,88 % in der "Gesamtfettmenge" und die fertige Seife hat eine Überfettung von ca. 4 %.
Je nach dem wie man es nun betrachtet, dadurch verschieben sich auch die prozentualen Einzelfettmengen.

Zum Vergleich:
 
Olivenöl:              175 g  ALTES REZEPT  32,41 %     NEU 28,93 %
Kokos:                140 g  ALTES REZEPT  25,93 %     NEU 23,14 %
Rizi:                       80 g  ALTES REZEPT  14,81 %     NEU  13,22 %
Traubenkern:         50 g  ALTES REZEPT    9,26 %      NEU   8,26 %
Distel:                    50 g  ALTES REZEPT    9,26 %     NEU    8,26 %
Jojoba:                  20 g  ALTES REZEPT      3,7 %     NEU    3,31 %
Zitronensäure:    ALTES REZEPT   25 g      4,63  %     NEU 90g  14,88 %

Man sieht also, an der eigentlichen Fettzusammenstellung hat sich nichts geändert. Es verschiebt sich nur durch die Zitronensäure.

Das war der "wissenschaftliche" Teil.

Nun der "zum Gucken".

Diesen Schaum


und diesem Glanz:


habe ich durch Einseifen meines Kopfes mit dem kleinen eckigen Seifchen erreicht. Nicht dass Ihr denkt, ich würde mir mit so frisch gesiedeter Seife, die zwar eine gute Gelphase durchgemacht hatte den Kopf waschen. Nein, nein, ich habe extra aus einem schlecht ausgeformten Lilienteil und den "Ohrenabschnitten" der Katzensnackformen am 7.10.13  schnell in der Mikrowelle eine Mini-OHP geschmolzen.  Die anderen Seifchen dürfen natürlich erst mal eine ruhige, luftige Zeit im Kreise von anderen Seifenkameraden verbringen und ihre prächtige Schaumwirkung entwickeln.

Übrigens kann man, wenn man genau hinguckt, die erhöhte Menge der "verseiften Zitronensäure" erkennen. Das entstandene Natriumcitrat, der eingebaute Wasserenthärter, hat so ganz winzige weiße Kristalle, fast wie Mehlpulver in der Lauge gebildet und sich wie Tonerde in der Seife verteilt.


Es hat mir wieder viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die nächsten Projekte.

Euer wissenschaftliches
yogablümchen

Ach ja, die winzige Menge rote Tonerde, die hätte ich beinah vergessen, man kann ja die "grandiose" Topfmarmorierung kaum übersehen.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Update der Dufttestreihe vom 8.10.2013

Heute habe ich mich schon den ganzen Tag gefreut, dass ich die kleinen Stinker ausformen kann, wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme.

Gestern waren sie ganz brav und haben wunderbar in eine Heizdecke eingeschlagen gegelt. Sie durften über Nacht im Schlafzimmer, in der ausgeschalteten Heizdecke eingewickelt, ihrer Erweckung entgegenschlafen.

Von links oben - erste und zweite Reihe sind Nr. 1 bis 5; von links oben - dritte und vierte Reihe sind Nr. 6 bis 10
Tja, was soll ich sagen, Wissenschaftler werde ich nie, hatte ich das nicht schon gesagt ???
Ich habe nicht gut genug das PÖ eingearbeitet. Das sieht man schon auf dem heutigen Tageslichtfoto bei den Düften, die die Seife verfärben. Leichte Farbunterschiede sind schon zu erkennen.
Ausgeformt sind sie nun auch schon, aber es ist jetzt natürlich draußen wieder zu dunkel, um auch die Rückseiten und somit meine schlampige Arbeit zu zeigen.
Ich muss an der Stelle anmerken, dass ich meinen kleinen Milchaufschäumeraufsatz vor ein paar Tagen kaputtzentrifugiert habe. Ich habe ihn in einer Mini-Schleif- und Gravurmaschine wohl ein paar Umdrehungen zuviel ausgesetzt. Er war hinterher nicht mehr zu retten, völlig verbogen und das kleine Aufschäumfederchen ist mit einem Ruck abgeflogen.

Dann  habe ich versucht mit meinen Keksstempeln die Nummern auf der Unterseite einzuprägen. Aber nur mit mäßigem Erfolg. Es bleibt eine Menge (bei den kleinen Nummern, ist es natürlich auch nur einen sehr kleine Menge) darin hängen, so dass die Nummern nicht sehr deutlich erkennbar bleiben. Deshalb habe ich einen Teil mit einem Zahnstocher eingeritzt. Aber nicht bei allen Stücken. Ich werde es noch mal später versuchen, eventuell ist der Zeitpunkt dann besser.

Sie duften jedenfall sehr "anschaulich" und dass war ja der eigentliche Sinn des ganzen Testes.
Nun muss ich mich nur noch entscheiden, ob der eine oder andere Duft später auch mal in eine größere Seifenmenge eingearbeitet wird.
Die Düfte werden sich wahrscheinlich auch noch etwas entwickeln.  Ich lasse mich überraschen und bestimmt werde ich noch weiter darüber berichten.