Mittwoch, 30. Mai 2012

Blaue Stunde ....

........so kam sie mir vor, die ruhige Zeit, Pfingstsonntag morgens um 7.00 Uhr. Da habe ich die gewonnene Stunde genutzt und ein Lavendelseifchen gesiedet. Es musste sein, mein liebster Göga hat mir so schöne Stempel gebaut, die mussten einfach ausprobiert werden. Da ist die Seife fast nebensächlich.
Rezept: 220 g Raps, 220 g Kokos, 220 g Olive, 220 g Palm, 50 g Distel, 30 g Rizi, 50 g Sojacreme, und 3 g Seide in der Lauge aufgelöst. Überfettung über 12 %, weil die Sojacreme einfach so zusätzlich mit rein kam. Duft Lavandin und ein paar Tropfen Patchouli und die schöne blaue Farbe, die ich von Mini erhalten habe.
Seltsamer Weise dickte mein Schätzchen sehr langsam an und somit wurde das Topping anders als ich es geplant hatte. Auch die Marmorierung ist kaum zu sehen, aber die schönen Stempel kommen dadurch viel besser zu Geltung. Ach ja und etwas Glitzer habe ich auch noch oben auf gestreut.


Teilweise habe ich etwas zu stark aufgedrückt, sie war auch noch ganz schön weich, aber die fehlende Geduld kommt auch daher, dass ich schon sooooo lange kein Seifchen mehr gesiedet hatte.

Dienstag, 29. Mai 2012

Kurz und bündig

Da im Moment Zeit mein teuerstes Gut ist, war es lange ruhig auf meinen Seiten. Viel ist in der Zeit passiert.

Ein wunderschönes Siedertreffen ist nun schon lange vorbei

Diese beiden Seifen sind dabei entstanden, leider habe ich mir die Rezepte nicht aufgeschrieben und nun ist mir nur das Rezept von der rechten Seife genau bekannt: Schmalz, Kokos, Rizi, Sole, 8 % Überfettung, Duft: PÖ Fresh Tea + Magnolia, rote Tonerde
Die andere war, wenn ich mich richtig erinnere, das 25er Rezept, auch mit Sole und der Duft war Herbs Ex
Namen haben sie leider nicht bekommen, irgendwie ging die Zeit viel zu schnell vorbei.

















Ich war das 6. Mal beim Avon Frauenlauf - 10km Walking -  dabei
















Eine Piraten-Babyparty für meine große Tochter, die in etwa 4 Wochen ihr Söhnchen zur Welt bringen wird, wurde gefeiert, dabei wurden kleine Strampelanzüge bemalt
















Vor allen Dingen verbringe ich viel, viel Zeit im Garten. Er bedarf im Moment großer Zuwendung. Die Sonne scheint, der Wind trocknet aus und alle Pflänzchen wollen Wasser haben.



Mein Sumpfbeet wurde repariert und nun plätschert der Bach wieder munter durch meinen Garten


















 

Einige Aussaaten warten noch auf ihren Platz und meine Lieblingstomate "Fuzzy Wuzzy" mit ihren flauschigen Blättern hat schon kleine Tomaten angesetzt - auch sie haben winzige Haare, mal sehen, wie sie sich entwickeln.














Am Samstag habe ich dann auch ein wenig Zeit abgezwackt und ganz in der Frühe ein Seifchen gesiedet. Einen Namen hat sie schon, ist aber noch zu weich, um sie zu schneiden.  Deshalb stelle ich sie erst im nächsten Post vor.

So sieht es im Moment bei mir aus. Pralles Leben, wenig Zeit für den PC, aber bei dem schönen Wetter bin ich nicht traurig darüber und hoffe, alle genießen die Natur und die Sonne.

Bei der Kommentarfunktion musste ich leider wieder die Sicherheitsabfrage einschalten. Ich wurde zugespamt und bekam am Tag mindestens 5 sinnlose Kommentare per Mail geschickt. So ist nun auch bei mir wieder die kreative Namensauswahl für namenlose Seifen vorhanden :-)

Es grüßt von Herzen alle Leser (auch die stillen, ich bin im Moment auch eher ein stiller Leser, wenn die Zeit es zulässt)
Euer  yogablümchen

Donnerstag, 3. Mai 2012

Bald ist es soweit............

................ich freue mich schon.
Morgen fahre ich zum Flughafen und hole Mini, Laurence und Keksli ab. Das ist dann mein persönlicher Startschuss fürs Siedertreffen. Ich freue mich schon wahnsinnig.

Montag, 23. April 2012

Mandelinchen

........ist auch eine Babassu für Arme, nur die Lauge komplett mit 195 g  selbstgemachter Mandelmilch angerührt. Gleiches Grundrezept nach Mini, also diesmal 280 g Schmalz, 280 g Kokos, 25 g Rizi, aber ohne Seide.
Beduftet wurde sie mit Linden Blossom von GF, welches mir eine Heißverseifung in der Form beschert hat. Ein wenig Gelb (Vom Gelb sieht man aber nichts, ob sie ohne dunkler wäre?) hatte ich mir auch angerührt, es noch schnell in den sich andickenden Leim geworfen, das bereitgestellte Grün blieb im Fläschchen, da unter diesen Umständen überhaupt keine Marmorierung möglich gewesen wäre.
Ich glaube, ich habe nur noch reagiert. Zum Glück hatte ich Minis Gummiklumpengeschichte gelesen und deshalb habe ich diesen in sekundenschnelle irrwitzig heißen und ölig abtrennenden Leim nicht wieder in den Topf befördert, sondern mit meinem kleinen Schneebesen, wie eine Wahnsinnige darin rumgerührt. Immer und immer wieder, bis die Masse die Konsistenz einer OHP hatte. Die Verseifung war abgeschlossen! In der Form! In nicht mal 15 Minuten (geschätzt -  zum auf die Uhr schauen, Fotos von dem Wahnsinn machen o. ä. hatte ich keine Zeit). Dann prügelte ich mit dem Gummihandschuh auf die Oberfläche, damit eine möglichst platte Grundlage für spätere Abhobeleien entstände. Und es hat geklappt.
Die Seife war noch nicht mal richtig kalt (nach gefühlten 2 Stunden), da konnte ich sie schon aus der Form holen. Es war wieder die Eispackung mit der  Matte mit den Rissen, diese hatte ich mit Klebeband auf der Rückseite zugeklebt und das Ganze mit doppelseitigen Klebeband in der Eispackung am Boden fixiert.
Diesmal wurde die Matte auf der anderen Seite verwendet. So kommt das Muster wirklich viel besser zur Geltung.
Ich musste zwar dicke Streifen an den Rändern des Blocks abschneiden und die Oberseite wurde auch komplett abgehobelt, aber die 11 kleinen Stückchen, (55g bis 60g) die nun duftend im Holzkistchen lagern, habe ich ins Herz geschlossen. Einige bekamen sogar noch etwas Goldmica auf die Strukturseite.

Also, wenn jemand mal eine OHP machen möchte und hat keinen Ofen zur Hand, nehmt dieses Rezept.
Heißverseifung garantiert.

Ach, und beim Wegräumen meiner Osterdeko sind mir noch die gehäkelten Osterglocken, welche ich zu Ostern geschenkt bekam, in die Hände gefallen. Die wollte ich Euch auch noch zeigen, da ich sie so süß finde.

Sonntag, 22. April 2012

Babassu für "Ganz Arme"

Angefixt durch Mini´s Babassu für Arme, habe ich mich gestern nach dem rauschenden Fest der virtuellen Ladeneröffnung beim Seifenzwerg  (es war wieder ein Spaß der ersten Klasse, Lachmuskelkater garantiert, ein Muss, für jeden, der für irren Blödsinn etwas übrig hat) noch an den Seifentopf gestellt und versucht, auch so eine wunderbare Seife zu sieden. Eigentlich lief alles ganz gut. Nachdem ich eine passende Eispackung als Form gefunden hatte, in die ich die neue Matte einlegen konnte, hat es mich geritten und ich versuchte mich am Column-Swirl. Überfettet hatte ich sie mit 12 %. Gesiedet nach dem Rezept von Mini, mit  220 g Schmalz, 220 g Kokos, 20 g Rizi und Seide in der Lauge aufgelöst..
Soweit so gut.
Leider scheint die Matte die Wärme der Gelphase doch nicht so gut vertragen zu haben. Nach dem Abziehen von der Rückseite hat sie nun leider ein paar längliche Risse mittendrin. Seltsam. Außerdem wurde die Struktur auch nicht so schön übertragen, wie ich es bei anderen Seifen gesehen hatte. Irgendwas muss ich wohl falsch gemacht haben. Dann kommt noch dazu, dass der Swirl zwar von oben zu sehen ist, aber auf der Mattenrückseite leider nicht. Irgendwie hat sich das Grün unten abgesetzt, was ich nicht ganz nachvollziehen kann, denn beim Einfüllen haben sich die Farben schön nacheinander vorwärts geschoben und ich dachte, wie von oben, so auch von unten. Pustekuchen. Man lernt eben nie aus. Damit muss ich mich wohln noch intensiver beschäftigen, wenn ich ein vorzeigbares Ergebnis erhalten möchte.
Nun liegt sie in der Küche und duftet nach "Love Spell", die Schnipsel haben beim Testwaschen auch sehr schön geschäumt. Aber die ist nun wirklich nicht so, wie ich es wollte. Sogar die Swirl-Oberseite hat in der Mitte irgendwelche winzigen Luftblasen, die gestern beim Einfüllen nicht wahrnehmbar waren.







Nachtrag:
Es hat mir doch keine Ruhe gelassen, und somit habe ich das kleine hässliche Ding gleich noch geschnitten. Und siehe da, Column-swirl ist garnicht so schlecht, man sollte nur bedenken, dass das eigentliche Muster erst beim Schnitt zu Tage tritt.
Da meine Seife leider nur ganz flach in die Schale gegossen wurde, sind nun die schmalen Seiten die, die schön anzusehen sind.
Das blasige Mittelstück habe ich oben abgehobelt und es zeigte sich darunter ein Muster, was mir sehr gefällt. Also Ende gut, fast alles gut. Die Rückseite muss sich ja keiner ansehen :-)

Montag, 16. April 2012

PutzDieBude

..........so habe ich meine erste Putzseife benannt.
Nur weil die liebe Nuria eine Tüte mit aussortierten Seifen für mein Vorhaben gespendet hat, konnte diese Seife entstehen.
Da ich so knauserig beim Kanten beschneiden bin und zum Glück bisher auch nur 2 Stück Seife mit Ranz hatte, fehlte mir das Grundmaterial um Putzseife herzustellen.
Aus 1600 g Grundseife in verschiedensten Farben und Duftrichtungen wurden 2 Blöcke Putzseife.
Da sie gestern erst ausgesalzen wurde und heute morgen frisch geschnitten und teilweise gestempelt, befindet sich noch viel Wasser in den Stücken. Auf die Waage haben es 1539 g geschafft. Wenn sie trocknet wird es natürlich weniger.
Die Arbeit hat sich gelohnt und dank des tollen Tutorials von Laurence braucht man lange nicht so viel Zeit wie sonst dafür aufgewendet wird. Weil ich eine schöne Küchenmaschine geschenkt bekommen hatte, war das Raspeln der Seifen ein Kinderspiel.
Salz haben mir meine lieben Nachbarinnen geborgt, weil ich es nicht mehr geschafft hatte mir die benötigten Mengen zu besorgen. Dafür bekommen sie natürlich auch ein Stück von "PutzDieBude" ab. 

Der neue Stempel aus Spanien ist einfach wunderbar. Damit können sogar Stempeldeppen, wie ich, eine Seife veredeln und warum dann nicht auch ein Putzseifchen, wenn das Putzen damit dann mehr Spaß macht?

Samstag, 14. April 2012

Heute war wunderbares Wetter, ich glaube, ich habe etwas zuviel Sonne im Gesicht abbekommen, meine Wangen glühen und ich war den ganzen Tag im Garten. Die Wäsche duftet nach Frühling, weil sie im Wind trocknen konnte. So liebe ich meinen Garten. Deshalb wurden auch heute die Tomaten umgetopft. Vorher Kompost gesiebt, die Erde angemischt und mit Dünger versehen und dann konnte es losgehen. Statt 120 Pflanzen sind es nun nur noch 109, weil 11 Stück dem Frost zum Opfer gefallen sind.
Nun bleiben die Pflanzen auch in der Nacht im Gewächshaus. Die Mengen an Töpfen können nicht jeden Abend ins Haus gebracht werden. Dafür reichen meine Fensterbänke nicht aus. Sicherheitshalber habe ich eine kleinen Heizer hineingestellt. Nun teste ich die richtige Einstellung, damit er das Häuschen nicht zur Sauna verwandelt. Im Moment zeigt mein Funkthermometer 11.6 Grad Celsius an. Damit bin ich zufrieden.



Hier sind die Frostopfer, die ich nun wirklich nicht mehr weiterpäppeln wollte.


Eigentlich wollte ich heute auch noch viele andere Sachen machen, aber wie so oft, habe ich die Länge eines Tages unterschätzt. Aber es gibt ja noch andere Tage. Für heute ist erst mal Ende.