dass ich kleine Proben liebe?
Alles in winzigen Verpackungen lässt mein Herz höher schlagen.
Und da liegt es nahe, auch bei Seifenparfümölen, wenn die Möglichkeit besteht, Proben zu bestellen und sie ihrem eigentlichen Zweck entsprechend auch zu verseifen.
Beim letzten Mal hatte ich ja festgestellt, dass die Rumhantiererei mit 10 Teilseifenleimen doch recht schnell gehen muss, damit auch der letzte Duft noch angemessen eingerührt werden kann.
Außerdem hatte ich vergessen auch eine unbeduftetet Vergleichsseife zu sieden.
Also war ich dieses Mal ein wenig schlauer und habe die Testobjekte in 2 Chargen eingeteilt.
Rezept:
51,6 % Olive hell
22,4 % Reiskeimöl
19,2 % Kokos
3 % Rizinussöl
3,8 % Stearinkerze
8 % Überfettung
auf 530 g Gesamtfettmasse (für eine Charge) kamen noch 14 g Salz und 21 g Zucker.
6 Proben aus dem Shop von Vita von Waldehoe, jede Probeseife hatte ca. 2g PÖ auf 75 g Gesamtfettmasse
Keines der PÖ hat angedickt, sie waren alle brav.
Die Farben sind gut auf den Fotos zu erkennen.
1. Heather, ein zarter Duft, angenehm
2. Snow Angels (Gracefruit), sehr lecker, auch zart
3. Scottish Blossom Honey (Gracfruit), ein toller Duft für eine Honigseife, stark
4. Amber Glow (Gracefruit), unauffällig
5. Vanilla Bean (Gracefruit), überzeugt mich nicht, riecht nich wirklich nach Vanille
6. Amber, schwer süß, moschusartig, stark,
Bis auf Vanilla Bean und Amber Glow, würde ich alle Düfte bei Bedarf nachbestellen.
Bei Tageslicht draußen ohne Sonne:
Bei Tageslicht draußen mit Sonne:
Eine 2. Charge habe ich mit Proben von Behawe getestet, hier waren 3 ml pro 75 g Gesamtfettmasse im Pröbchen:
1. Vanilla Caramel, ein süßlicher Duft, aber auch nicht richtig nach Vanille, normal
2. Sommerwiese, frisch und leicht blumig, sehr schön, normal
3. Pina Colada, süßlich, schwach
4. Baby Cotton, pudrig, cremig, echt lecker, normal
5. Toskanischer Morgen, herb nicht so mein Fall, aber mein Göga fand ihn gut., normal
Meine Favoriten sind Sommerwiese und Baby Cotton.
Bei Tageslicht draußen ohne Sonne:
Bei Tageslicht draußen mit Sonne:
Ich hatte etwas mehr Leim einkalkuliert, weil ich noch ein paar Einzelfömchen füllen wollte. Diese hab ich mit Fresh Linen von Gracefruit beduftet.
Da die Einzelformen wahrscheinlich etwas zu warm geworden sind, die hatten es wieder kuschelig im Bett auf der Heizdecke, trat Flüssigkeit aus, aber nur bei den mit Fresh Linen.
Das hat mich schon sehr verwundert, weil alle Seifen, auch die Testseifen, aus 2 Chargen des selben Rezeptes entstanden sind. Ich konnte mich doch nicht 2 x irgendwo verwogen haben. Auf den ersten Schreck, dachte ich es wäre Lauge, aber nach einem beherztem Test direkt an der PÖ-Flasche, war ich sicher, es ist das PÖ. Nach Abtupfen der Flüssigkeit haben die Seifen den Küsschentest einwandfrei bestanden.
Und hier seht ihr meine erste selbstgemachte Seifenform. Der kleine Frosch hat zwar etwas Sodaasche angesetzt, wird aber nicht der Einzige seiner Art bleiben.
Die Form habe ich nach der supertollen Anleitung von Miss M. aus dem Seifentreff gemacht.
Es sind noch mehr Formen entstanden, die lagen aber zum Auslüften auf der Terrasse und müssen erst noch getestet werden. Also es gibt immer wieder etwas tolles Neues, was ausprobiert werden muss.
Ach ja, gestern war ein Treffen zum Stammtisch der Berliner Seifensieder. Es war so schön und gemütlich, so dass ich noch zu späten Stunde meine erste Salzseife sieden musste. Es wurde eine Salzgurke bei Vollmond. Aber die ruht noch in den Förmchen. Sie braucht etwas länger, ist schüchtern und nur eine ist schon ausgeformt, traut sich ohne ihre Schwestern aber nicht zu zeigen. Die gibts dann in ein paar Tagen zu sehen.
Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntagabend und freue mich immer über nette Kommentare.
Sonntag, 16. Februar 2014
Sonntag, 2. Februar 2014
Post aus dem Land des Lächelns........
oder
Juchu, meine Formen aus China sind nach nur 14 Tagen angekommen.
(Vorwarnung, es gibt eine Bilderflut, ich konnte mich einfach nicht entscheiden!)
Die kleine Miniblockform habe ich schon so sehnsüchtig erwartet. Darum wurde sie gleich eingeweiht. Es entschlüpfte ein Seifchen, beduftet mit "Green Tea", zufällig ausgewählt, aber im Nachhinein doch sehr passend für die chinesischen Förmchen.
Diese Seife konnte nur einen Namen bekommen:
Land des Lächelns
So, das war die Mini-Silikon-Blockform mit 640 g.
Auch aus dem Land des Lächelns kommen die Koi-Karpfen.
Die Herzform ist zwar nicht neu, hat aber einen Teil des ungefärben aber bedufteten Leims aufgenommen. Und wie ich schon vermutet hatte, diese Form bringt unheimlich glatte und glänzende Seifenstücke hervor. Man sieht den Unterschied ganz deutlich. Die Fische sind viel matter.
Hier das glänzende Herz nochmal alleine in seiner ganzen Pracht. Ich liebe diese Form.
Ein ganz winziges Förmchen, wie ein Schmuckanhänger, die Details erkennt man fast nur mit der Lupe, oder auf einem vergrößerten Foto wie hier (mir geht es jedenfalls so), wird zur Auflegerproduktion herhalten. Daneben liegen diese bekannten Glasnuggets, daran kann man erkennen, wie klein sie ist. Ganze 4,2 g wiegt dieses "Winzseiflein". Da muss man fast mit einer Pipette arbeiten.
Eine Hortensienblüte hatte es mir auch angetan. Diese Pflanzen kommen ursrpünglich auch aus dem Land des Lächelns.
Zu guter Letzt, eine sehr spezielle Form. Ich habe dabei an einen bestimmten Menschen gedacht, als ich sie bestellte. Ich hoffe, er freut sich über so eine ausgefallene Seife.
Alle Seifen sind aus einem Leim.
Es ist ein 32er.
32 % Rapsöl, 32 % Kokosnußöl, 32 % helles Olivenöl, 4 % Stearinkerze
mit 10 % Zucker, 3 % Salz ohne Wasserreduktion
Die Farben sind die WEP und etwas rote Lebensmittelfarbe aus dem Asia Laden, auch passend, hi hi.
Ach ja, das Schwarz ist die med. Buchenholzkohle.
Die kleine Luftlöcher kann ich auch hier verschmerzen. Der Leim hat eigentlich genau das gemacht, was ich erwartet hatte, ich war aber durch ein paar Patzer etwas langsam. Daher konnte ich nicht so gießen, wie ich es ursprünglich geplant hatte, sondern war mal wieder mit dem Löffel zu Gange.
Juchu, meine Formen aus China sind nach nur 14 Tagen angekommen.
(Vorwarnung, es gibt eine Bilderflut, ich konnte mich einfach nicht entscheiden!)
Die kleine Miniblockform habe ich schon so sehnsüchtig erwartet. Darum wurde sie gleich eingeweiht. Es entschlüpfte ein Seifchen, beduftet mit "Green Tea", zufällig ausgewählt, aber im Nachhinein doch sehr passend für die chinesischen Förmchen.
Diese Seife konnte nur einen Namen bekommen:
Land des Lächelns
So, das war die Mini-Silikon-Blockform mit 640 g.
Auch aus dem Land des Lächelns kommen die Koi-Karpfen.
Die Herzform ist zwar nicht neu, hat aber einen Teil des ungefärben aber bedufteten Leims aufgenommen. Und wie ich schon vermutet hatte, diese Form bringt unheimlich glatte und glänzende Seifenstücke hervor. Man sieht den Unterschied ganz deutlich. Die Fische sind viel matter.
Hier das glänzende Herz nochmal alleine in seiner ganzen Pracht. Ich liebe diese Form.
Ein ganz winziges Förmchen, wie ein Schmuckanhänger, die Details erkennt man fast nur mit der Lupe, oder auf einem vergrößerten Foto wie hier (mir geht es jedenfalls so), wird zur Auflegerproduktion herhalten. Daneben liegen diese bekannten Glasnuggets, daran kann man erkennen, wie klein sie ist. Ganze 4,2 g wiegt dieses "Winzseiflein". Da muss man fast mit einer Pipette arbeiten.
Eine Hortensienblüte hatte es mir auch angetan. Diese Pflanzen kommen ursrpünglich auch aus dem Land des Lächelns.
Zu guter Letzt, eine sehr spezielle Form. Ich habe dabei an einen bestimmten Menschen gedacht, als ich sie bestellte. Ich hoffe, er freut sich über so eine ausgefallene Seife.
Alle Seifen sind aus einem Leim.
Es ist ein 32er.
32 % Rapsöl, 32 % Kokosnußöl, 32 % helles Olivenöl, 4 % Stearinkerze
mit 10 % Zucker, 3 % Salz ohne Wasserreduktion
Die Farben sind die WEP und etwas rote Lebensmittelfarbe aus dem Asia Laden, auch passend, hi hi.
Ach ja, das Schwarz ist die med. Buchenholzkohle.
Die kleine Luftlöcher kann ich auch hier verschmerzen. Der Leim hat eigentlich genau das gemacht, was ich erwartet hatte, ich war aber durch ein paar Patzer etwas langsam. Daher konnte ich nicht so gießen, wie ich es ursprünglich geplant hatte, sondern war mal wieder mit dem Löffel zu Gange.
Freitag, 31. Januar 2014
La' Olive Mouton
Fast hätte ich sie euch unterschlagen, dabei ist sie doch auch ein besonderes Schätzchen.
Schon am 20.01.2014 gesiedet, mein kleines Töchterchen war zu Besuch. Sie ist auch begeisterte Seifenliebhaberin und wir hatten bisher noch nicht die Möglichkeit, gemeinsam ein Seifchen entstehen zu lassen.
Auf meiner "Was ich noch alles machen möchte - Liste" stand eine weitere natürliche Olivenölseife, aber mit Schafsquark und Schafsjoghurt, wieder ohne Farbe.
Die Beduftung wieder mit ätherischen Ölen, diesmal eine Mischung. Die haben wir gemeinsam ausgetüftelt.
Auf 500 g natives Olivenöl kamen:
2 g Minze
2,6 g Rosmarin
8,1 g Citronella
1,3 g Lemongras
1 g Eucalyptus
Bei 8 % Überfettung (das Fett aus den Milchprodukten aber nicht mit berechnet)
haben wir das Wasser für die Lauge fast 1 : 1 reduziert und später dem Seifenleim 65 g Schafsquark und 35 g Schafsjoghurt hinzugefügt.
Ein weiterer entscheidener Unterschied waren auch die Temperaturen. Das Öl und auch die Milchprodukte haben wir auf ca. 40 bis 45 °C erwärmt. Dadurch dickte der frische Leim hervorragend an. Fast zu schnell. Ich hatte damit nicht wirklich gerechnet, weil die Olivenölseifen bisher immer "unandickbaren" Leim, egal wie lange ich rührte, hervorbrachten.
Vielleicht lag es auch an der gesamten Mischung mit den Milchprodukten und den ätherischen Ölen, jedenfalls mussten wir uns ganz schön beeilen, alles in die Förmchen zu bringen. Daher gibt es auch wieder mal ein paar Luftblasen in den letzen Formen. Die Herzen hatten noch Glück.
Auf dem Heizdeckchen haben sie diesmal auch eine sichtbare Gelphase durchgemacht und hopsten am nächsten Tag fast von alleine aus den Formen.
Sehr interessant finde ich den farblichen Unterschied der beiden Olivenölseifen.
Links im Bild die La´ Olive 1980 (ohne Milchprodukte und mit Lavendel beduftet), rechts die La' Olive Mouton.
Sie sind beide so schön glatt, dass sich die Perlen darin spiegeln. Ich bin so gespannt auf den Unterschied beim Anwaschen.
Und hier noch eine kleine Collage der ausgewählten Formen.
Schon am 20.01.2014 gesiedet, mein kleines Töchterchen war zu Besuch. Sie ist auch begeisterte Seifenliebhaberin und wir hatten bisher noch nicht die Möglichkeit, gemeinsam ein Seifchen entstehen zu lassen.
Auf meiner "Was ich noch alles machen möchte - Liste" stand eine weitere natürliche Olivenölseife, aber mit Schafsquark und Schafsjoghurt, wieder ohne Farbe.
Die Beduftung wieder mit ätherischen Ölen, diesmal eine Mischung. Die haben wir gemeinsam ausgetüftelt.
Auf 500 g natives Olivenöl kamen:
2 g Minze
2,6 g Rosmarin
8,1 g Citronella
1,3 g Lemongras
1 g Eucalyptus
Bei 8 % Überfettung (das Fett aus den Milchprodukten aber nicht mit berechnet)
haben wir das Wasser für die Lauge fast 1 : 1 reduziert und später dem Seifenleim 65 g Schafsquark und 35 g Schafsjoghurt hinzugefügt.
Ein weiterer entscheidener Unterschied waren auch die Temperaturen. Das Öl und auch die Milchprodukte haben wir auf ca. 40 bis 45 °C erwärmt. Dadurch dickte der frische Leim hervorragend an. Fast zu schnell. Ich hatte damit nicht wirklich gerechnet, weil die Olivenölseifen bisher immer "unandickbaren" Leim, egal wie lange ich rührte, hervorbrachten.
Vielleicht lag es auch an der gesamten Mischung mit den Milchprodukten und den ätherischen Ölen, jedenfalls mussten wir uns ganz schön beeilen, alles in die Förmchen zu bringen. Daher gibt es auch wieder mal ein paar Luftblasen in den letzen Formen. Die Herzen hatten noch Glück.
Auf dem Heizdeckchen haben sie diesmal auch eine sichtbare Gelphase durchgemacht und hopsten am nächsten Tag fast von alleine aus den Formen.
Sehr interessant finde ich den farblichen Unterschied der beiden Olivenölseifen.
Links im Bild die La´ Olive 1980 (ohne Milchprodukte und mit Lavendel beduftet), rechts die La' Olive Mouton.
Sie sind beide so schön glatt, dass sich die Perlen darin spiegeln. Ich bin so gespannt auf den Unterschied beim Anwaschen.
Und hier noch eine kleine Collage der ausgewählten Formen.
Samstag, 25. Januar 2014
Männertraum............bleibt es für immer so
spannend, aufregend, befriedigend? Und dieses Kribbeln im Bauch, hört das denn nie auf?
Egal wieviele Seifen man macht?
Ich bin immer so aufgekratzt, wenn ich endlich alles in der Form habe. Und dann wieder so neugierig, könnte alle 3 Minuten zur Isobox laufen und reingucken, dabei kann sich doch noch nicht viel getan haben. Nur zum Küche aufräumen habe ich keine Lust. Da könnte jetzt ein Buttler den Rest erledigen.
Und wie immer ist alles ganz anders gelaufen als ich es "geplant" habe. Aber eins habe ich auf jeden Fall schon gelernt, wenn nicht so, dann eben anders. Mach was die Seife will, es wird schon.
Ein Männertraum sollte es werden. Also Traumschaum mit Schafsjoghurt und Schafsquark als "Flüssigkeitsergänzung". Mit dem PÖ "Mens Musk".
Nur leider habe ich scheinbar ein kurzes Gedächtnis. Ich hatte vergessen, das Mens Musk schon beim letzten Mal so ein klein wenig andicken wollte. Man sollte es wohl lieber mit etwas Öl vormischen und nicht Knall - Bumm...rein in den Seifenleim!!
Naja, beherztes schnelles Rühren und nochmal mit dem Pürrie durch, hat es ja geglättet. Aber leider war der Leim nun ein Ticken dicker als ich ihn haben wollte.
Ich wollte die Farbleime von oben reinplumsen lassen, damit diese tolle "Blub-Blasen-Marmorierung" entsteht. Aber ich konnte nur noch oben auf löffeln. Toller Bergtoppingleim, nur ein Bergtopping wollte ich nicht. Nicht für Männer, die wollen es entweder kurvig oder kantig, aber nicht schnörkelig. Auch kein Glitter durfte drauf............ich hätte ja so gerne.
Als Überraschung hab ich unten Grundleim eingefüllt und Stangen von meiner leicht vergeigten Nicht-Transparentseife eingelegt. So ganz sind die aber nicht am Platz geblieben. Somit auch für mich einen Überraschung, wo sie nun schweben werden.
Zu Guter Letzt noch ein paar weiße Seifenbommeln oben ins Topping gedrückt und fertig.
Ich musste eine "Gewächshausglocke" aus so einer Plastikweintraubenpackung überstülpen, weil die Form so voll war, dass ich keine Frischhaltefolie drauf tun konnte, ohne damit die Oberfläche zu zerstören.
Und so hat sie sich heute in der Früh präsentiert. Noch warm aufgeschnitten, diesmal hab ich dem Wellenschneider den Vorzug gegeben. Endlich kam er wieder mal zum Einsatz.
Egal wieviele Seifen man macht?
Ich bin immer so aufgekratzt, wenn ich endlich alles in der Form habe. Und dann wieder so neugierig, könnte alle 3 Minuten zur Isobox laufen und reingucken, dabei kann sich doch noch nicht viel getan haben. Nur zum Küche aufräumen habe ich keine Lust. Da könnte jetzt ein Buttler den Rest erledigen.
Und wie immer ist alles ganz anders gelaufen als ich es "geplant" habe. Aber eins habe ich auf jeden Fall schon gelernt, wenn nicht so, dann eben anders. Mach was die Seife will, es wird schon.
Ein Männertraum sollte es werden. Also Traumschaum mit Schafsjoghurt und Schafsquark als "Flüssigkeitsergänzung". Mit dem PÖ "Mens Musk".
Nur leider habe ich scheinbar ein kurzes Gedächtnis. Ich hatte vergessen, das Mens Musk schon beim letzten Mal so ein klein wenig andicken wollte. Man sollte es wohl lieber mit etwas Öl vormischen und nicht Knall - Bumm...rein in den Seifenleim!!
Naja, beherztes schnelles Rühren und nochmal mit dem Pürrie durch, hat es ja geglättet. Aber leider war der Leim nun ein Ticken dicker als ich ihn haben wollte.
Ich wollte die Farbleime von oben reinplumsen lassen, damit diese tolle "Blub-Blasen-Marmorierung" entsteht. Aber ich konnte nur noch oben auf löffeln. Toller Bergtoppingleim, nur ein Bergtopping wollte ich nicht. Nicht für Männer, die wollen es entweder kurvig oder kantig, aber nicht schnörkelig. Auch kein Glitter durfte drauf............ich hätte ja so gerne.
Als Überraschung hab ich unten Grundleim eingefüllt und Stangen von meiner leicht vergeigten Nicht-Transparentseife eingelegt. So ganz sind die aber nicht am Platz geblieben. Somit auch für mich einen Überraschung, wo sie nun schweben werden.
Zu Guter Letzt noch ein paar weiße Seifenbommeln oben ins Topping gedrückt und fertig.
Ich musste eine "Gewächshausglocke" aus so einer Plastikweintraubenpackung überstülpen, weil die Form so voll war, dass ich keine Frischhaltefolie drauf tun konnte, ohne damit die Oberfläche zu zerstören.
Und so hat sie sich heute in der Früh präsentiert. Noch warm aufgeschnitten, diesmal hab ich dem Wellenschneider den Vorzug gegeben. Endlich kam er wieder mal zum Einsatz.
Dienstag, 21. Januar 2014
Blümchens Träumerle
Tagelang kam ich irgendwie nicht an die Seifentöpfe, immer kam was dazwischen oder es war mir schon zu spät am Abend.
Dann habe ich am 19.1.2014 endlich eine Echte Traumschaum nach Mini geschafft.
Die Harzallerliebste zählt da irgendwie nicht, da durch das Harz bestimmt ein ganz anderes Waschgefühl entstehen wird.
Beduftet hab ich sie mit PÖ Snow, wenn draußen im Winter schon kein Schnee fällt, kann man doch drinnen von Schnee träumen.
Allerdings heute hat es auch hier das erste Mal geschneit.
Der Leim ist mir schneller angedickt, als ich damit gerechnet hatte, zwar nicht schlimm, aber zum Gießen von dünnen Schichten hat es nicht mehr gereicht. So wurde alles reingekleckert, der Bügel war dann am Boden meiner Tetrapackform schon fast "eingewachsen". Aber herzhaft hoch und runter, fertig.
Mit der Leimmenge hab ich mich auch vertan. Ich dachte 500 g Gesamtfettmasse reichen um die Form zu füllen.
Also die Reste aus den Farbtöpfchen ausgekratzt, bis auf den letzen Tropfen und noch ein paar TS-Kringel oben reingesteckt.
Sie durfte sich im Isokistchen auf dem warmen Moorkissen rekeln und in sanften Träumen wiegen. Nur eine kurze Nacht lang hat sie sich warme Gedanken gemacht.
Gleich am nächsten Morgen um 7.30 Uhr habe ich sie geweckt und noch warm in Stückchen geschnitten.
Ein Randstück habe ich zur Probe angewaschen. Ich kann euch sagen, dieses Rezept macht seinem Namen alle Ehre. Es ist wirklich ein Traumschaum. Danke liebe Mini, für das großzügige Teilen dieses tollen
Rezeptes.
40 % Olivenöl
26 % Kokosöl
20 % Reiskeimöl
10 % Kakaobutter
4 % Rizinussöl
Gesamtfettmasse: 500 g
8 % Überfettung
Lauge mit 15 g Salz, 30 g Zucker, 1 g Tussahseide
Farben: WEP Hedgerow, Delphinium, Fuchsia, Lavender
Nun konnte ich mich überhaupt nicht entscheiden, welche der Stücke ich zeigen sollte. Mal abgesehen, von ein paar kleinen Luftlöchern, gefallen sie mir alle. Aber zwei Stücke sind meine Lieblinge.
Könnt ihr auch die "Traumschiffe" sehen?
Dann habe ich am 19.1.2014 endlich eine Echte Traumschaum nach Mini geschafft.
Die Harzallerliebste zählt da irgendwie nicht, da durch das Harz bestimmt ein ganz anderes Waschgefühl entstehen wird.
Beduftet hab ich sie mit PÖ Snow, wenn draußen im Winter schon kein Schnee fällt, kann man doch drinnen von Schnee träumen.
Allerdings heute hat es auch hier das erste Mal geschneit.
Der Leim ist mir schneller angedickt, als ich damit gerechnet hatte, zwar nicht schlimm, aber zum Gießen von dünnen Schichten hat es nicht mehr gereicht. So wurde alles reingekleckert, der Bügel war dann am Boden meiner Tetrapackform schon fast "eingewachsen". Aber herzhaft hoch und runter, fertig.
Mit der Leimmenge hab ich mich auch vertan. Ich dachte 500 g Gesamtfettmasse reichen um die Form zu füllen.
Also die Reste aus den Farbtöpfchen ausgekratzt, bis auf den letzen Tropfen und noch ein paar TS-Kringel oben reingesteckt.
Sie durfte sich im Isokistchen auf dem warmen Moorkissen rekeln und in sanften Träumen wiegen. Nur eine kurze Nacht lang hat sie sich warme Gedanken gemacht.
Gleich am nächsten Morgen um 7.30 Uhr habe ich sie geweckt und noch warm in Stückchen geschnitten.
Ein Randstück habe ich zur Probe angewaschen. Ich kann euch sagen, dieses Rezept macht seinem Namen alle Ehre. Es ist wirklich ein Traumschaum. Danke liebe Mini, für das großzügige Teilen dieses tollen
Rezeptes.
40 % Olivenöl
26 % Kokosöl
20 % Reiskeimöl
10 % Kakaobutter
4 % Rizinussöl
Gesamtfettmasse: 500 g
8 % Überfettung
Lauge mit 15 g Salz, 30 g Zucker, 1 g Tussahseide
Farben: WEP Hedgerow, Delphinium, Fuchsia, Lavender
Nun konnte ich mich überhaupt nicht entscheiden, welche der Stücke ich zeigen sollte. Mal abgesehen, von ein paar kleinen Luftlöchern, gefallen sie mir alle. Aber zwei Stücke sind meine Lieblinge.
Könnt ihr auch die "Traumschiffe" sehen?
Dienstag, 14. Januar 2014
La' Olive 1980
Gestern vor 34 Jahren habe ich mein Herz an meinen Herzallerliebsten verschenkt und er seines an mich.
Das war ein guter Grund ein Olivenölseifchen zu sieden.
Eine reine Olivenölseife wird mit langer Reifezeit immer besser. So wie eine gute Beziehung auch.
Eine Prise Salz bringt die "Würze", ätherisches Lavendelöl die Romantik, das eine Öl die Klarheit.
Die Herzen stehen für die Liebe. Die Dinos für die lange Zeit und auch für die Zukunft, denn die sind für das Kindeskind. Ohne unsere Liebe gäbe es unsere Töchter und unser Enkelchen nicht.
Rezept für 500 g Gesamtfettmasse:
100 % Olivenöl nativ
8 % Überfettung
Wasser für die Lauge reduziert 1:1
3 % äther. Lavendelöl
5 g Bio Meersalz
Und wie im richtigen Leben geht nicht immer alles nach Plan. Ich hatte auf eine Gelphase gehofft. Trotz langem Rühren mit dem Pürrierstab, blieb der Leim standhaft. Er wollte nicht mal andeutungsweise ins Puddingstadium. Also habe ich wieder mal, wie bei meiner ersten reinen Olivenölseife, den suppenartigen Leim in die Formen gegossen.
Nach 5 Stunden auf der Heizdecke im Bett, zog der Leim erst an. Da ich dann aber ins Bett musste, wurden die Seifen umquartiert. In dicke Decken gepackt mit Wärmflasche und Moorkissen duften sie die Nacht in der Küche verbringen.
Nach 24 Stunden konnte ich sie ausformen. Allerdings glaube ich nicht, dass sie eine Gelphase hatten.
Da frage ich mich, wer hat schon mal bei einer reinen Olive einen Gelphase gehabt? Gibts sowas überhaupt? Oder muss man sie brutal in den Ofen schieben und ihr hefiges Feuer unter dem Hintern machen?
Aber egal, sie wird auch so eine kleine Kostbarkeit, mit Liebe gemacht.
Das war ein guter Grund ein Olivenölseifchen zu sieden.
Eine reine Olivenölseife wird mit langer Reifezeit immer besser. So wie eine gute Beziehung auch.
Eine Prise Salz bringt die "Würze", ätherisches Lavendelöl die Romantik, das eine Öl die Klarheit.
Die Herzen stehen für die Liebe. Die Dinos für die lange Zeit und auch für die Zukunft, denn die sind für das Kindeskind. Ohne unsere Liebe gäbe es unsere Töchter und unser Enkelchen nicht.
Rezept für 500 g Gesamtfettmasse:
100 % Olivenöl nativ
8 % Überfettung
Wasser für die Lauge reduziert 1:1
3 % äther. Lavendelöl
5 g Bio Meersalz
Und wie im richtigen Leben geht nicht immer alles nach Plan. Ich hatte auf eine Gelphase gehofft. Trotz langem Rühren mit dem Pürrierstab, blieb der Leim standhaft. Er wollte nicht mal andeutungsweise ins Puddingstadium. Also habe ich wieder mal, wie bei meiner ersten reinen Olivenölseife, den suppenartigen Leim in die Formen gegossen.
Nach 5 Stunden auf der Heizdecke im Bett, zog der Leim erst an. Da ich dann aber ins Bett musste, wurden die Seifen umquartiert. In dicke Decken gepackt mit Wärmflasche und Moorkissen duften sie die Nacht in der Küche verbringen.
Nach 24 Stunden konnte ich sie ausformen. Allerdings glaube ich nicht, dass sie eine Gelphase hatten.
Da frage ich mich, wer hat schon mal bei einer reinen Olive einen Gelphase gehabt? Gibts sowas überhaupt? Oder muss man sie brutal in den Ofen schieben und ihr hefiges Feuer unter dem Hintern machen?
Aber egal, sie wird auch so eine kleine Kostbarkeit, mit Liebe gemacht.
Dienstag, 7. Januar 2014
Harzallerliebste.........die Naturseife mit Kiefernharzöl
nun ja, was soll ich sagen.
Sie duftet wie irre. Ich glaube, es ist die am stärksten duftende Seife, die ich bisher gesiedet habe.
Sie ist keine Schönheitskönigin, kein Stadtmädchen, keine Tussi.
Nein, sie hat den Charme von Pumpernickel. Ein bodenständiges Waldwesen.
Zeit wird sie bekommen, um sich vollständig zu entfalten und zu reifen.
Sie ist etwas ganz Besonderes.
Rezept: Traumschaumrezept von Mini
40 % Olivenöl
26 % Kokosöl
20 % Reiskeimöl
10 % Kakaobutter
4 % Rizinussöl
Gesamtfettmasse: 250 g
8 % Überfettung
Lauge mit 7,5 g Salz, 15 g Zucker, 0,5 g Tussahseide
Das Harz kam durch den 1. Auszug mit dem Olivenöl mit hinein.
Es waren somit 44 g gelöstes Kiefernharz im Olivenöl.
Kein weiterer Duft, keine Farbe
Ob das Rezept so gut zu der großen Menge Harz im Olivenöl passt, werde ich nach der Reifezeit herausfinden.
Denn so einfach wollte sie es mir nicht machen. Ich habe es ja schon gestern kurz beschrieben.
Den Gefallen einer schönen heißen Gelphase hat sie mir nicht getan. Ich habe sie kurzentschlossen gestern abend noch warm geschnitten. War auch gut so, denn sie neigt durch die Pumpernickelstruktur zum Bröckeln. Der erste Schnitt mit dem Wellenschneider ging nicht gut, daher kam der dünne Draht zum Einsatz. Ähnlich wie bei einer Soleseife. Wenn die zu kalt ist, lässt sie sich auch nicht mehr gut schneiden. So entstanden 414 g frische Seife, in 8 kleine Stücke geschnitten.
Von gestern zu heute ist sie auch noch etwas nachgedunkelt.
Die Farbunterschiede auf den oberen Fotos zu sehen, sind heute nicht mehr vorhanden.
Insgesamt war es ein tolles Experiment, dass noch nicht am Ende ist.
Die Kombination dieses Harz-Duftes mit anderen ätherischen Ölen, kann ich mir sehr gut vorstellen, wobei dann aber etwas weniger Harz mit ins Spiel kommen sollte.
Sie duftet wie irre. Ich glaube, es ist die am stärksten duftende Seife, die ich bisher gesiedet habe.
Sie ist keine Schönheitskönigin, kein Stadtmädchen, keine Tussi.
Nein, sie hat den Charme von Pumpernickel. Ein bodenständiges Waldwesen.
Zeit wird sie bekommen, um sich vollständig zu entfalten und zu reifen.
Sie ist etwas ganz Besonderes.
Rezept: Traumschaumrezept von Mini
40 % Olivenöl
26 % Kokosöl
20 % Reiskeimöl
10 % Kakaobutter
4 % Rizinussöl
Gesamtfettmasse: 250 g
8 % Überfettung
Lauge mit 7,5 g Salz, 15 g Zucker, 0,5 g Tussahseide
Das Harz kam durch den 1. Auszug mit dem Olivenöl mit hinein.
Es waren somit 44 g gelöstes Kiefernharz im Olivenöl.
Kein weiterer Duft, keine Farbe
Ob das Rezept so gut zu der großen Menge Harz im Olivenöl passt, werde ich nach der Reifezeit herausfinden.
Denn so einfach wollte sie es mir nicht machen. Ich habe es ja schon gestern kurz beschrieben.
Den Gefallen einer schönen heißen Gelphase hat sie mir nicht getan. Ich habe sie kurzentschlossen gestern abend noch warm geschnitten. War auch gut so, denn sie neigt durch die Pumpernickelstruktur zum Bröckeln. Der erste Schnitt mit dem Wellenschneider ging nicht gut, daher kam der dünne Draht zum Einsatz. Ähnlich wie bei einer Soleseife. Wenn die zu kalt ist, lässt sie sich auch nicht mehr gut schneiden. So entstanden 414 g frische Seife, in 8 kleine Stücke geschnitten.
Von gestern zu heute ist sie auch noch etwas nachgedunkelt.
Die Farbunterschiede auf den oberen Fotos zu sehen, sind heute nicht mehr vorhanden.
Insgesamt war es ein tolles Experiment, dass noch nicht am Ende ist.
Die Kombination dieses Harz-Duftes mit anderen ätherischen Ölen, kann ich mir sehr gut vorstellen, wobei dann aber etwas weniger Harz mit ins Spiel kommen sollte.
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