mit Hafersahne.
Der ungefärbte Grundleimrest schrie förmlich nach der Mondform
Rezeptgrundlage war auch hier das Hautsache Mild von Petra, da es mir in der Verarbeitung und Haptik der letzten Seife sehr zugesagt hatte.
Diesmal zur Abwechslung mit möglichst viel "Natur".
Bis auf das wunderbar duftende PÖ "Cucumber & Melon" von Scent Perfique, habe ich mit Tonerde, Heilkreide, Gurkensaft (aus eigener Ernte der Mini Snackgurke Picolino) und Hafersahne gearbeitet.
Den Leim habe ich diesmal etwas länger emulgiert, er war nicht mehr ganz so zum Spielen geeignet. Dies kann aber auch an der Zugabe der Hafersahne und des Gurkensaftes liegen. Aber grundsätzlich hat sich alles sehr gut verarbeiten lassen.
Rezept:
29 % Olive
29 % Distel h.o.
22 % Kokos
16 % Reiskeim
4 % Kakaobutter
Auf 500 g Gesamtfettmasse 10 g Salz in 90g Gurkensaft aufgelöst und daraus die Lauge bereitet.
20 g Zucker in 50 gr. Hafer-Cuisine aufgelöst und dem emulgierten Leim zugesetzt
8 % Überfettung
Tonerden grün, gelb, schwarz (Schiefer), sowie Rügener Heilkreide
Und hier noch ein Bild der Spender des edlen Saftes (Den kleinen Snackgurken war dieses Jahr nicht bewusst, dass sie eigentlich kleinwüchsig sind, es war eine sehr gute Ernte. Die gelben Kugeln sind 2 Exemplare der Zitronengurke. Die hat dafür dieses Jahr etwas geschwächelt)
Ach ja und ein Draufsichtfoto vom frisch eingefüllten Seiflein hab ich ja auch noch
Dienstag, 15. September 2015
Dienstag, 8. September 2015
Frische Wäsche der letzten Saison
Da ich bedingt, durch die Frühjahres- und Sommerseifelenthaltsamkeit auch den Trends im Seifentreff hinterherhinke, stand schon länger auf dem Plan eine Technik und ein Rezept von Petra auszuprobieren. Auf ihrem Blog sind sehr anschauliche Videos, die diese Technik zeigen.
Ihr Hautsache-Mild Rezept eignet sich wunderbar, um lange mit dem Seifenleim rumzuspielen, bei einer Verarbeitungstemperatur von 28 Grad Celsius und einer Wasserreduktion auf 25 % eine entspannte Angelegenheit, trotz 6 Farben plus Grundleim.
Allerding hätte ich mehr Grundleim lassen sollen. Die Farben nehmen mehr Raum ein, als ich gedacht hätte.
Beduftet wurde der Leim mit dem auch sehr braven und nach frische Wäsche duftenden PÖ "Clean Cotton" von Sent Perfique.
Die Farben sind die WEP Cambray, Peacock und Lavender sowie das dunkle Rosa von Bösner. Schwarz ist med. Buchenholzkohle und Weiß Tio.
Wer das Rezept von Petra nicht kennt, kann es auf ihrem Blog nachlesen oder weil ich immer Rezepte dazu schreibe, auch hier.
29 % Olive
29 % Distel h.o.
22 % Kokos
16 % Reiskeim
4 % Kakaobutter
Auf 500 g Gesamtfettmasse 10 g Salz und 20 g Zucker im Laugenwasser aufgelöst.
8 % Überfettung
Dieses Seifchen kam in eine Isokiste mit Wärmflaschen und war trotz nicht stark wahrnehmbarer Gelphase recht schnell hart. Mein Entschluss, sie dann am gleichen Abend noch warm zu schneiden war goldrichtig. Bei der Salzmenge hatte ich Bedenken, dass sie splittern würde, wenn ich sie bis heute ruhen ließe. Ich glaube es war seit langen die glatteste Schneideaktion, ohne jegliches Schmieren oder Splittern, der Draht ging durch, wie Butter.
Das Topping sieht nach dem dünnen Abhobeln nun doch besser aus, als ich dachte (ich hatte doch etwas zu enthusiastisch mein Stäbchen geschwungen.
Die Reste kamen in meine Lieblingsblüte, sie ist etwas heller als auf dem Foto. Das Licht war schon nicht mehr so dolle.
Zum Abschluss möchte ich noch eines meiner Gartenkinder zeigen. Sie ist eine stille Schönheit, die Schopflilie. Sie wohnt schon ein paar Jahre bei mir. Aber dieses Jahr hatte sie ihren großen Auftritt. Ich sage nur, gute Erde, richtiger Standort und jeden Tag ein paar nette Worte.
Ihr Hautsache-Mild Rezept eignet sich wunderbar, um lange mit dem Seifenleim rumzuspielen, bei einer Verarbeitungstemperatur von 28 Grad Celsius und einer Wasserreduktion auf 25 % eine entspannte Angelegenheit, trotz 6 Farben plus Grundleim.
Allerding hätte ich mehr Grundleim lassen sollen. Die Farben nehmen mehr Raum ein, als ich gedacht hätte.
Beduftet wurde der Leim mit dem auch sehr braven und nach frische Wäsche duftenden PÖ "Clean Cotton" von Sent Perfique.
Die Farben sind die WEP Cambray, Peacock und Lavender sowie das dunkle Rosa von Bösner. Schwarz ist med. Buchenholzkohle und Weiß Tio.
Wer das Rezept von Petra nicht kennt, kann es auf ihrem Blog nachlesen oder weil ich immer Rezepte dazu schreibe, auch hier.
29 % Olive
29 % Distel h.o.
22 % Kokos
16 % Reiskeim
4 % Kakaobutter
Auf 500 g Gesamtfettmasse 10 g Salz und 20 g Zucker im Laugenwasser aufgelöst.
8 % Überfettung
Dieses Seifchen kam in eine Isokiste mit Wärmflaschen und war trotz nicht stark wahrnehmbarer Gelphase recht schnell hart. Mein Entschluss, sie dann am gleichen Abend noch warm zu schneiden war goldrichtig. Bei der Salzmenge hatte ich Bedenken, dass sie splittern würde, wenn ich sie bis heute ruhen ließe. Ich glaube es war seit langen die glatteste Schneideaktion, ohne jegliches Schmieren oder Splittern, der Draht ging durch, wie Butter.
Das Topping sieht nach dem dünnen Abhobeln nun doch besser aus, als ich dachte (ich hatte doch etwas zu enthusiastisch mein Stäbchen geschwungen.
Hier die frisch eingefüllte Ansicht
Die Reste kamen in meine Lieblingsblüte, sie ist etwas heller als auf dem Foto. Das Licht war schon nicht mehr so dolle.
Zum Abschluss möchte ich noch eines meiner Gartenkinder zeigen. Sie ist eine stille Schönheit, die Schopflilie. Sie wohnt schon ein paar Jahre bei mir. Aber dieses Jahr hatte sie ihren großen Auftritt. Ich sage nur, gute Erde, richtiger Standort und jeden Tag ein paar nette Worte.
Montag, 3. August 2015
Der Blaue Mond ist aufgegangen
und nun kann ich auch ein paar Fotos zeigen.
Etwas geziert hat sich das Seifchen schon. Die Schwitzperlen, die sich bei der Verseifung auf den Oberflächen gebildet hatten, wollten nicht schnell einziehen und mehr als noch einen Tag Geduld hatte ich nicht. Daher habe ich mich entschieden, die Tropfen abzutupfen. Den Küsschentest hat sie anstandslos bestanden und nun konnte ich schneiden.
Durch den hohen Blütenanteil, hat sie sich dem Wellenschnitt und auch den Stempelversuchen widersetzt. Ein Bruchstück und ein "Verstempeltes" waren genug. Daher darf sie sich im "Naturkleidchen" präsentieren.
Man kann sehr gut die Schicht erkennen, in die ich noch extra Blüten püriert hatte.
Der kleine SpongeBob Schwammkopf ist für mein Enkelchen reserviert. Der darf extra lange reifen.
Der Duft entwickelt sich in eine umwerfend liebliche Richtung mit Frische. Sehr sehr lecker. Ich schleiche oft zum Schnuppern dran vorbei.
Etwas geziert hat sich das Seifchen schon. Die Schwitzperlen, die sich bei der Verseifung auf den Oberflächen gebildet hatten, wollten nicht schnell einziehen und mehr als noch einen Tag Geduld hatte ich nicht. Daher habe ich mich entschieden, die Tropfen abzutupfen. Den Küsschentest hat sie anstandslos bestanden und nun konnte ich schneiden.
Durch den hohen Blütenanteil, hat sie sich dem Wellenschnitt und auch den Stempelversuchen widersetzt. Ein Bruchstück und ein "Verstempeltes" waren genug. Daher darf sie sich im "Naturkleidchen" präsentieren.
Man kann sehr gut die Schicht erkennen, in die ich noch extra Blüten püriert hatte.
Der kleine SpongeBob Schwammkopf ist für mein Enkelchen reserviert. Der darf extra lange reifen.
Der Duft entwickelt sich in eine umwerfend liebliche Richtung mit Frische. Sehr sehr lecker. Ich schleiche oft zum Schnuppern dran vorbei.
Freitag, 31. Juli 2015
Blauer Mond..............ein seltenes Vollmondereignis
und eine gute Gelegenheit, dieses für mich zu nutzen.
Vollmondnächte sind ja schon für sich alleine immer etwas Besonderes. Aber dieser Vollmond, der nicht wirklich blau ist, sondern ein zweiter Vollmond im laufenden Monat, ist Ausdruck starker Frauenkraft.
Mein Mond-Ritual soll mich in meinem Entschluss bestärken, mich leichter von Dingen zu trennen und mein Zuhause zu entrümpeln und damit Platz für die Dinge zu schaffen, die mir wirklich am Herzen liegen. Was liegt da näher, als dies mit dem entspannten Sieden einer guten Naturseife zu tun.
Meine Gedanken dabei: Einfach und natürlich, mit frischen sonnigen Ringelblumenblüten, ätherische Öle aufbrauchen, nichts dazu einkaufen.
Ach ja, und das Ringelblumenöl vom letzten Jahr soll auch noch mit rein. Neues wird wieder angesetzt und es wäre schade, wenn das alte nicht genutzt würde.
Mein entspannt zusammengebasteltes Rezept verspricht eine milde Seife.
Mandelöl (Ringelblumenöl) 10,6 %
Olivenöl 47,5 %
Kokosöl 19 %
Kakaobutter 13,3 %
Reiskeimöl 9,5 %
536 g Gesamtfettmasse
8 % Überfettung, 10 g Meersalz in die Lauge aus destl. Wasser, etwas reduziert
Und mindestens 4 Hände voll frischer Ringelblumenblüten.
Beduftet mit ca. 3,5 % ÄÖ auf die Gesamtfettmasse
6,5g Citronella (Melissa indica), 6,5g Lavendel, 2,2g Sandelholz, 1,1g Ylang Ylang extra, 2,5g Rosenholz
Nun ruht die gute im warmen Isokistchen, zusammen mit 2 Einzelförmen, eins davon natürlich eine Mondform.
Drückt mir mal die Daumen, dass sie hält, was sie verspricht.
Vollmondnächte sind ja schon für sich alleine immer etwas Besonderes. Aber dieser Vollmond, der nicht wirklich blau ist, sondern ein zweiter Vollmond im laufenden Monat, ist Ausdruck starker Frauenkraft.
Mein Mond-Ritual soll mich in meinem Entschluss bestärken, mich leichter von Dingen zu trennen und mein Zuhause zu entrümpeln und damit Platz für die Dinge zu schaffen, die mir wirklich am Herzen liegen. Was liegt da näher, als dies mit dem entspannten Sieden einer guten Naturseife zu tun.
Meine Gedanken dabei: Einfach und natürlich, mit frischen sonnigen Ringelblumenblüten, ätherische Öle aufbrauchen, nichts dazu einkaufen.
Ach ja, und das Ringelblumenöl vom letzten Jahr soll auch noch mit rein. Neues wird wieder angesetzt und es wäre schade, wenn das alte nicht genutzt würde.
Mein entspannt zusammengebasteltes Rezept verspricht eine milde Seife.
Mandelöl (Ringelblumenöl) 10,6 %
Olivenöl 47,5 %
Kokosöl 19 %
Kakaobutter 13,3 %
Reiskeimöl 9,5 %
536 g Gesamtfettmasse
8 % Überfettung, 10 g Meersalz in die Lauge aus destl. Wasser, etwas reduziert
Und mindestens 4 Hände voll frischer Ringelblumenblüten.
Beduftet mit ca. 3,5 % ÄÖ auf die Gesamtfettmasse
6,5g Citronella (Melissa indica), 6,5g Lavendel, 2,2g Sandelholz, 1,1g Ylang Ylang extra, 2,5g Rosenholz
Nun ruht die gute im warmen Isokistchen, zusammen mit 2 Einzelförmen, eins davon natürlich eine Mondform.
Drückt mir mal die Daumen, dass sie hält, was sie verspricht.
Montag, 13. Juli 2015
Die Pause ist vorbei . . . es geht weiter . . . mit
einer Seifentorte, einem Geburtstagswunsch, vor dem ich mich diesmal fast gedrückt hätte.
Irgendwie kam ich nicht an die Seifentöpfe, entweder war es zu warm, oder etwas anderes stand auf dem Plan, so wirklich hatte ich keine Idee, außerdem hatte ich mir ja vorgenommen, meine Bestände an Rohstoffen etwas zu verringern und hatte dabei aber übersehen, dass man für eine Torte doch eine etwas größere Menge an Parfümöl benötigt.
Aber am Wochenende war es dann soweit. Das Wetter hat mitgespielt und ich konnte wieder bei normalen Temperaturen, die mir nicht schon beim Gedanken den Herd anzuwerfen, Schweißperlen auf die Stirn trieben, in Ruhe in meinen Rohstoffen kramen und so etwa die Richtung bestimmen, in die es mit der Torte gehen könnte.
Und wie es so oft bei mir ist, bin ich erst mal dabei, läuft es wie von alleine. Nur nicht starr festlegen, sondern einfach schauen was kommt.
Heraus kam eine "Relaxte Lindenblütentorte"
Der Tortenboden, hat von mir ein Waffelmuster verpasst bekommen.
Die Reste finden auch immer wieder Verwendung.
Rezept:
Man nehme........
je 25 % Kokos, Palm, Olive und Distel h.o., rühre eine Lauge aus destl. Wasser mit NaOH für eine 8%ige Überfettung an, verzaubere beides zu einer Masse und färbe die Tortenmasse mit gelber Bösnerfarbe, bedufte sie mit PÖ Lindenblüte, was schnell verarbeitet werden sollte und nur mit dem Rührlöffel eingemischt wird, weil es schnell Grießbrei erzeugt. Fülle es in den Tortenbehälter und mische eine neue Masse für den Tortenboden, welcher ungefärbt mit PÖ Relaxing beduftet wird und sich, wenn alles wie geplant läuft, in den nächsten Tagen noch zu Schokobraun verfärben wird.
Am nächsten Tag rühre man eine Whipped aus je 40 % Kokos und Palm und 20 % Raps und einer Lauge für 8% Überfettung mit destl. Wasser (alles sehr vorsichtig, schön kühl aufgeschlagen) bedufte nicht, dressiere es auf den ausgeformten Tortenkörper und garniere das Ganze mit Blüten, Herzen und etwas Glitzer.
Eigentlich hatte ich kleine Tortenstücke und gelbe Pralinenherzen mit dem Tortenkörper gegossen. Aber die waren viel zu mächtig für diese Torte. Daher habe ich kurzerhand mit dem Gurkenhobel dünne Scheiben von den Kleinteilen abgehobelt und anschließend die Blüten ausgestochen. Die Herzen hatten ja schon die Form.
Ja und warum ich so lange Pause gemacht habe . . . ich hab mich erholt, mit anderen kreativen Dingen beschäftigt und überlegt, was ich in meinem Leben etwas leichter gestalten kann, damit auch mal Zeit für die "Relaxliege" im Garten bleibt. Meine Akkus waren fürchterlich leer, meine Schilddrüse ist der Meinung den Geist aufzugeben und somit waren Arztbesuche mit Strickzeug oder Lesestoff im Wartezimmer auch ein Zeitvertreib. Mir ist in dieser Zeit auch klar geworden, dass ich zwar viele Dinge könnte, aber nur weil ich sie kann, muss ich sie nicht machen. Denn wenn die Freizeit zum Stress wird, bin ich wohl etwas übers Ziel hinausgeschossen.
So nach und nach werde ich wohl auch das Eine oder Andere meiner Werkeleien zeigen. Aber ohne Hast und Eile, Tastatur ist geduldig . . . öh . . . oder wie war doch der Spruch . . .
ich meine damit, dass ich gerade, was meine Freizeit betrifft, mehr danach gehen möchte, was mir Spaß macht und nicht danach was ich glaube, was Andere von mir erwarten.
In diesem Sinne wünsche ich euch entspannte fröhliche und lebenslustige Momente, die euch bereichern und verbleibe
euer Yogablümchen
Irgendwie kam ich nicht an die Seifentöpfe, entweder war es zu warm, oder etwas anderes stand auf dem Plan, so wirklich hatte ich keine Idee, außerdem hatte ich mir ja vorgenommen, meine Bestände an Rohstoffen etwas zu verringern und hatte dabei aber übersehen, dass man für eine Torte doch eine etwas größere Menge an Parfümöl benötigt.
Aber am Wochenende war es dann soweit. Das Wetter hat mitgespielt und ich konnte wieder bei normalen Temperaturen, die mir nicht schon beim Gedanken den Herd anzuwerfen, Schweißperlen auf die Stirn trieben, in Ruhe in meinen Rohstoffen kramen und so etwa die Richtung bestimmen, in die es mit der Torte gehen könnte.
Und wie es so oft bei mir ist, bin ich erst mal dabei, läuft es wie von alleine. Nur nicht starr festlegen, sondern einfach schauen was kommt.
Heraus kam eine "Relaxte Lindenblütentorte"
Der Tortenboden, hat von mir ein Waffelmuster verpasst bekommen.
Die Reste finden auch immer wieder Verwendung.
Rezept:
Man nehme........
je 25 % Kokos, Palm, Olive und Distel h.o., rühre eine Lauge aus destl. Wasser mit NaOH für eine 8%ige Überfettung an, verzaubere beides zu einer Masse und färbe die Tortenmasse mit gelber Bösnerfarbe, bedufte sie mit PÖ Lindenblüte, was schnell verarbeitet werden sollte und nur mit dem Rührlöffel eingemischt wird, weil es schnell Grießbrei erzeugt. Fülle es in den Tortenbehälter und mische eine neue Masse für den Tortenboden, welcher ungefärbt mit PÖ Relaxing beduftet wird und sich, wenn alles wie geplant läuft, in den nächsten Tagen noch zu Schokobraun verfärben wird.
Am nächsten Tag rühre man eine Whipped aus je 40 % Kokos und Palm und 20 % Raps und einer Lauge für 8% Überfettung mit destl. Wasser (alles sehr vorsichtig, schön kühl aufgeschlagen) bedufte nicht, dressiere es auf den ausgeformten Tortenkörper und garniere das Ganze mit Blüten, Herzen und etwas Glitzer.
Eigentlich hatte ich kleine Tortenstücke und gelbe Pralinenherzen mit dem Tortenkörper gegossen. Aber die waren viel zu mächtig für diese Torte. Daher habe ich kurzerhand mit dem Gurkenhobel dünne Scheiben von den Kleinteilen abgehobelt und anschließend die Blüten ausgestochen. Die Herzen hatten ja schon die Form.
Ja und warum ich so lange Pause gemacht habe . . . ich hab mich erholt, mit anderen kreativen Dingen beschäftigt und überlegt, was ich in meinem Leben etwas leichter gestalten kann, damit auch mal Zeit für die "Relaxliege" im Garten bleibt. Meine Akkus waren fürchterlich leer, meine Schilddrüse ist der Meinung den Geist aufzugeben und somit waren Arztbesuche mit Strickzeug oder Lesestoff im Wartezimmer auch ein Zeitvertreib. Mir ist in dieser Zeit auch klar geworden, dass ich zwar viele Dinge könnte, aber nur weil ich sie kann, muss ich sie nicht machen. Denn wenn die Freizeit zum Stress wird, bin ich wohl etwas übers Ziel hinausgeschossen.
So nach und nach werde ich wohl auch das Eine oder Andere meiner Werkeleien zeigen. Aber ohne Hast und Eile, Tastatur ist geduldig . . . öh . . . oder wie war doch der Spruch . . .
ich meine damit, dass ich gerade, was meine Freizeit betrifft, mehr danach gehen möchte, was mir Spaß macht und nicht danach was ich glaube, was Andere von mir erwarten.
In diesem Sinne wünsche ich euch entspannte fröhliche und lebenslustige Momente, die euch bereichern und verbleibe
euer Yogablümchen
Montag, 6. April 2015
wünsche ich allen meinen treuen Lesern.
Dieses Jahr hat der Osterhase für meine Lieben auch etwas zum Baden in die Nester gelegt.
Ein festes Schaumbad, ohne Farbe, die finde ich meistens bei Badezusätzen unnötig, nur ein paar Zuckerperlen als Deko.
Sie bestehen aus Maisstärke, Betain, Milchpulver, Natron, Zitronensäure und Glyzerin. Beduftet sind sie mit Parfümöl "Azalea".
Heute werde ich nach den zwei Tagen Osterfeierlichkeiten das schöne Wetter nutzen und in den Garten gehen. Die Sonne lacht, die Vögel zwitschern, was braucht man mehr?
Dienstag, 31. März 2015
Flott
Flott Matfett ist ein Pflanzenfettwürfel zum Braten, Backen und Frittieren aus Norwegen.
Er besteht aus Sheabutter, Kokos- und Rapsöl ohne Zusätze.
Die prozentuale Zusammensetzung ist mir zwar unbekannt, da ich aber im Urlaub E-Mailkontakt mit der Firma Mills aufgenommen hatte, teilte diese mir freundlicher Weise die Verseifungszahl mit.
Der Rest ist Betriebsgeheimnis.
Da am letzten Wochenende IKEA meinen Weg kreuzte, hopste mir dort ein KRUS-Ersatzdividor in den Korb. Und so entstand ganz ohne Farbzusätze aus dem 500g Würfel ohne weitere Fette ein Seiflein, was mir sehr zusagt.
Die Färbung kommt nur durch die Parfümöle. Ich habe den Grund unbeduftet eingefüllt und den restlichen Leim halbiert. Jede Hälfte extra parfümiert mit "Relaxing" und "Mandarine Shock". Ich wusste, dass Relaxing braun färbt und denke, sie wird auch noch weiter nachdunkeln.
Überfettet ist sie mit 8 %
Die Lauge ist mit dest. Wasser angesetzt. Eine gute Gelphase hat sie auch "flott" durchgemacht.
Nachtrag:
Hier noch ein Bild vom 2. April 2015 mit der nachgedunkelten Seife. Ich bin immer wieder fasziniert von diesem Phänomen.
Er besteht aus Sheabutter, Kokos- und Rapsöl ohne Zusätze.
Die prozentuale Zusammensetzung ist mir zwar unbekannt, da ich aber im Urlaub E-Mailkontakt mit der Firma Mills aufgenommen hatte, teilte diese mir freundlicher Weise die Verseifungszahl mit.
Der Rest ist Betriebsgeheimnis.
Da am letzten Wochenende IKEA meinen Weg kreuzte, hopste mir dort ein KRUS-Ersatzdividor in den Korb. Und so entstand ganz ohne Farbzusätze aus dem 500g Würfel ohne weitere Fette ein Seiflein, was mir sehr zusagt.
Die Färbung kommt nur durch die Parfümöle. Ich habe den Grund unbeduftet eingefüllt und den restlichen Leim halbiert. Jede Hälfte extra parfümiert mit "Relaxing" und "Mandarine Shock". Ich wusste, dass Relaxing braun färbt und denke, sie wird auch noch weiter nachdunkeln.
Überfettet ist sie mit 8 %
Die Lauge ist mit dest. Wasser angesetzt. Eine gute Gelphase hat sie auch "flott" durchgemacht.
Nachtrag:
Hier noch ein Bild vom 2. April 2015 mit der nachgedunkelten Seife. Ich bin immer wieder fasziniert von diesem Phänomen.
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