Montag, 18. November 2019

Lavendelstrauß am Meeresstrand

und ein Lavendelchamäleon





und die Reste in der Wellenform



Rezept:
8 % UL, Gesamtfettmasse 677 g

52,6 % Olivenöl
15,8 % Straußenfett
10,5 % Kokosöl
10,5 % Palmkernöl
5,3 % Reiskeimöl
2,7 % Mandelöl
2,7 % Kakaobutter

rundungsbedingt ergeben alle Prozente zusammen 100,1 %

Lauge aus 221 g Stangvikfjordwasser mit zusätzlichen 14 g Ursalz
Pigmente: Lavender WEP, Purple Passion, beides abgetönt mit Candy UMU
Peacock WEP, Dreamy Aquamarine, beides abgetönt mit Brigth Opal WEP
Glitter Shimmering Bay WEP

Duft: Mischung äthr. Öle, 21,4 g Lavandin, 10,5 g Lavendel Bareme, 10 Tropfen Patchouli

Freitag, 6. September 2019

Om høsten ved fjorden - Im Herbst am Fjord

Mein zweites Urlaubsseifchen ist fertig.

Keine reine Naturseife, da mit PÖ und Pigmenten. Aber mit den Farben der Eberesche, welche hier im Moment überall ihre Beeren leuchten lässt.



Nach dem fast gleichen Rezept, wie schon die Setra.

Rezept: UL 8 % Gesamtfettmasse 540 g

44,4 % Olivenöl
55,6 % Flott Matfett (Shea, Kokos und Raps)

Lauge aus Stangvikfjordwasser und Kulturmelk
Pigmente: Appel (WEP), Hedgerow (WEP), Caput Mortuum (WEP), Brilliant Orange (WEP), Lime (Umu), Clementine Pop (Umu), Sunset Dazzler (Umu)

Duftmischung aus Parfümöl Mandarine Shock und Lebkuchen

Interessant war zu beobachten, wie unterschiedlich die beiden Seifenleime zu verarbeiten waren. Die Setra wollte kaum andicken, bei der Herbstseife ging es wieder recht flott, so dass ich mich beeilen musste, die unterschiedlichen Farben in die Form zu bekommen.





Hiermit verabschiede ich mich wieder aus Norwegen. Denn morgen geht's wieder Richtung Heimat.
Schön war es hier und ich werde wiederkommen.

Dienstag, 3. September 2019

Lange nichts gezeigt und Norwegenseife "Setra"

Viel Zeit ist seit meinem letzten Beitrag vergangen. Ich bin aber noch am Leben und im Hintergrund auch nicht untätig.

Ich sitze gerade in Norwegen in Stangvik in unserer gemütlichen Urlaubshütte und es regnet zur Zeit. Der Ofen spendet gemütliche Wärme.


Ich richte mich hier immer nach dem Wetter und somit haben wir gestern den für heute geplanten Ausflug zum Naustafossen unternommen.
Es war ein wunderbarer Tag und perfekt für den Wasserfall. Hier ein paar Eindrücke, alle Fotos zu zeigen, würde den Rahmen sprengen.










Und nun ist Zeit um die hier entstandene Seife zu zeigen.

Wie immer ist sie mit Flott Matfett und Olivenöl aus dem norwegischen Supermarkt und mit hier gesammelten Zutaten bereitet.

In diesem Fall Schafswolle, vom Weidezaun gepflückt, Stangvikfjordwasser und Schafgarbe. Eine ähnliche hatte ich schon mal hier gesiedet. Diesmal in anderer Optik. Sie soll den Weg zur Alm, auf norwegisch "Setra" verkörpern.






Rezept: UL 8 % Gesamtfettmasse 360 g

44,4 % Olivenöl
55,6 % Flott Matfett (Shea, Kokos und Raps)
Lauge aus mit Stangvikfjordwasser gekochtem Schafgarbentee, darin Schafswolle aufgelöst
Schafgarbe
Schwarze Tonerde für die Trennlinie
Duftmischung aus ätherischen Ölen (8 g Litsea, 8 g Lavandin, 2 g Sandelholz, Orange 10 Tropfen, Sternanis 10 Tropfen, Rose naturident 4 Tropfen, Patchouli 2 Tropfen)

Ich hoffe die Bilder und die Seife gefallen euch. Ich werde im Laufe der Zeit auch die in der Zwischenzeit entstandenen Seifen nachreichen. Aber das kann etwas dauern, je nachdem wie ich Lust und Zeit habe.

Liebe Grüße aus Stangvik vom Yogablümchen


Dienstag, 11. Dezember 2018

Tröpfchen

Endlich habe ich es mal wieder an die Seifentöpfe geschafft.






Rezept:

30 % Olivenöl
25 % Palmöl
20 % Kokosöl
20 % Reiskeimöl
5 % Rizinussöl

Für die Lauge Milcheiswürfeln (ich war mir aber nicht sicher, ob es Ziegenmilch oder Mandelmilch war, da diese schon einige Zeit im Tiefkühler schlummerten) mit 20 g Meersalz und 40 g Zucker für 800 g Gesamtfettmasse verrührt und mit NaOH für einen Laugenunterschuss von 8 % vereint.
Arbeitstemperatur 30 Grad Celsius
Seifenfarben: WEP Caput Mortuum und Fuchsia und UMU Firecracker

Duftmischung aus PÖ Earl Grey Tea & Cucumber und Clean Cotton von Scent Perfique


Montag, 20. August 2018

Willi und seine Freunde............

wer jetzt denkt, da kommt was von der Biene Maja, der liegt falsch.



Ich bekam diese besondere Seifenform von der lieben Susa aus dem Seifentreff geborgt und gestern war endlich auch die Zeit, diese auszuprobieren.

Und weil ich sowieso noch Nachschub für mein Seifenlager brauchte, habe ich auch meine kleine Blockform gefüllt und dazu das Rezept von Minis BfA (Babassu für Arme) verwendet.

Man kann also sagen: "Alles nur geklaut (geborgt)", naja die Fette, der Duft und die Farben waren schon meins...………..


Duft: Green Tea & Cucumber, …………..fand ich irgendwie passend...………
Farben: UMU Dreamy Aquamarine und Neptune

Man kann sehen, das sich Willi unter seinen eckigen Seifenfreunden sehr wohl fühlt. Er liegt jetzt im wohltemperierten Schrank im Reifekistchen und wird von den anderen Seifenstücken bewacht. Nicht, dass sich jemand an ihm vergreift.



Dann habe ich noch mit meinem kleinen Fotoprogramm auf den Handy etwas rumgespielt um Willi so richtig ins Rampenlicht zu stellen :-)



Und zu guter Letzt noch ein "anständiges" Foto von meinem schon lange wieder mal erwünschtem Drop-Swirl.
Ich war mir nicht sicher, ob ich die Stücke noch mit einem Stempel versehen sollte, die Auswahl ist ja vorhanden. Aber ich habe mich entschieden die Stücke so zu lassen wie sie sind.



Es wird wohl nicht der letzte Willi sein, der hier entsteht.



Freitag, 22. Juni 2018

15-Kräuterblütenseife zur Sommersonnenwende in Norwegen am 21.Juni 2018

Mittsommer in Norwegen und es wird wirklich nicht dunkel.

Zu diesem besonderen Tag habe ich am Abend vor Mittsommer das 15-Kräuterblütenseifchen gesiedet, um sie zur Sommersonnenwende schneiden zu können.
Die Blüten dafür habe ich auf einer Wiese in Stangvik gesammelt und frisch verarbeitet.


Es ist diesmal kein reines Naturseifchen, wie ich sie sonst in Norwegen siede. Ich wollte diesmal auch etwas Farbe mit einarbeiten. Außerdem sollte auch die Kaolincreme ala Dandelion ausprobiert werden. Wer im Seifentreff angemeldet ist, findet hier Infos darüber.
Und schon lange wollte ich mal wieder eine Seife mit Lavendel-Patchouli-Duft. Also mehrere Wünsche in einer Seife vereint.

Ich habe es mir auch diesmal einfach gemacht und 60 % Olivenöl (das gute helle aus dem norwegischem Supermarkt) und 40 % Flott Matfett mit 8 % LU verarbeitet. Laugenflüssigkeit ist das gute Wasser aus dem Stangvikfjord.


Hier sind die feinen von Hand verlesenen Blüten und Kräuter
Frauenmantel, Steinklee, Königskerze, Johanniskraut, Tomentil (Blutwurzblüten und Wurzel), Rote Lichtnelke (rotes Leimkraut), schmalblättriges Weidenröschen, Rotklee, Baldrianblüten, Scharfgarbenblüten, Braunelle, Wiesenstorchschnabel, Mädesüß, Labkraut, Spitzwegerich (Blätter)


und hier alle Seifenstücke vereint. Man glaubt auch kaum, dass ich alle Seifenfotos zwischen 23.17 Uhr und 23.30 Uhr aufgenommen habe. Die Helligkeit ist für mich immer wieder faszinierend. Es wird zwar noch etwas dunkler, aber nicht vollständig.



Weil ich 1000 g Fett verarbeitet habe, aber zu meiner kleinen Form nur noch ein paar Einzelformen dabei hatte, musste auch noch kurzfristig (während die Formen schon befüllt waren) eine Milchpackung mit Einfrosttüte als Seifenform herhalten. Darin habe ich einen Topfswirl improvisiert. Die Stücke sind rustikal und dazu passte die Kordel.



Hier die Stücke aus meiner Hauptform



Die Leuchtturmform mit dem lavendelfarbenem Leim befüllt.



Eine Camee mit dem naturfarbenem Leim (wobei da natürlich die Kaolincreme mit drin ist und er somit nicht wirklich naturfarben ist)



Und wieder habe ich noch ein paar Zutaten für zukünftige Seifen eingesammelt. Aber wahrscheinlich werden diese erst wieder verarbeitet, wenn ich wieder zu Hause bin.

Dienstag, 17. April 2018

Klötzchen..........oder ganz anders als geplant

na dann ist doch eigentlich alles wie immer. Und außerdem ist es auch wie immer trotzdem Seife geworden. Und sogar gut duftende. Und gut schäumende, jedenfalls verspricht dies ein Randstück, welches ich neugieriger Weise gleich mal angewaschen habe. Auch um zu sehen, ob das kleine widerspenstige Ding wenigstens keine Sauerei im Waschbecken veranstaltet. Glück gehabt, der Schaum ist hell.

Rezept wieder mal nach dem Motto, schauen wir mal was der Schrank so hergibt, daher eben auch nicht so gut berechenbar, wenn man eine bestimmte Konsistenz des Seifenleims benötigt. Der Duft hat die Farben auch etwas verändert. Sollte eigentlich hellblau und hellgrün werden.

Der Swirl solle eigenlich ein Dancing Funnel werden. Da ich aber schnell merkte, dass das nichts wird, habe ich auf den Anfang einen Topfswirl geschüttet und obendrauf noch ein Topping ala Modified Tiawan Swirl. Daher sehen die Stücke jetzt sehr unterschiedlich aus. Auch weil ich den großen Klotz noch kräftig schief und in unterschiedlich große Stücke geschnitten habe. Eigentlich dachte ich auch, dass ich die Stücke noch horizontal teilen könnte. Aber da kommen leider zwei sehr dünne Stücke raus. Und daher habe ich nur einen Klotz so aufgeteilt.

Nun noch das Rezept:

35,2 % Sonnenblumenöl h.o.
17,6 % Schmalz
17,6 % Flott Matfett (Shea, Kokos, Raps)
14,1 % Kokosöl
11,1 % Distelöl h.o.
4,4 % Rizinussöl

Lauge mit Stangvikfjordwasser (nun ist mein Vorrat erschöpft) und 45 g Zucker angesetzt für LU von 9 %
Wasserreduktion auf 25 %

PÖ 4,5 % auf GFM, Mischung aus Pink Grapefruit & Basil und Verbenas of Provence
Farben: WEP Hedgerow, WEP Peacock, beide mit Titandioxid aufgehellt, Buchenholzkohle


Das Topping




Der Aufschnitt



Die Rückseite abgehobelt



Die ganze Klotzparade



Die Rückseite des Seifenblocks noch ungeschnitten



Das Topping frisch eingefüllt



Aus den Randstücken und Kantenresten habe ich kleine Spitzkugeln gerollt und diese in blauem Mica gewälzt. Die warten jetzt auf den Einsatz in der nächsten Seife.
Vielleicht wird die dann mal, wie ich sie mir vorstelle. Bin gespannt. Bis dahin freue ich mich über nette Kommentare und hoffe, meine Klötzchen gefallen euch trotzdem.